Lesung und Gespräch mit Emilia Roig
Emilia Roig liest und spricht über radikale Fürsorge und neue Werte als Weg aus gesellschaftlichen und persönlichen Krisen.
- Wann
- Mo, 12. Oktober 2026, 18.30 Uhr
- Wo
- Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern (ZHB)
Sempacherstrasse 10
6002 Luzern - Veranstalter
- Stadt Luzern, Fachstelle für Altersfragen
Anmeldung erforderlich unter ages@stadtluzern.ch oder 041 349 75 00
Lesung und Gespräch mit Dr. Emilia Roig, Politikwissenschafterin, Autorin und einflussreiche Stimme für soziale Gerechtigkeit, zu ihrem Buch «Lieber Sohn oder So rettest du die Welt».
In einem Brief an ihren Sohn entwirft Emilia Roig eine kühne neue Ethik des Seins in Krisenzeiten. Sie plädiert dafür, in die Mitte unseres Selbstverständnisses und Wertesystems eine radikale Fürsorge zu setzen – physisch, intellektuell, spirituell und emotional. Es braucht keine Heldinnen und Helden, um die Welt zu retten. Es braucht eine Umwertung unserer Werte. «Der Spiegel» zu ihrem neuesten Buch: «Wer sich von Roig über die Wirklichkeit aufklären lässt, findet sich in den künftigen Debatten besser zurecht».
Unsere Gegenwart ist geprägt von sozialen, politischen und ökologischen Krisen. Auch auf individueller Ebene sind wir in unserem Leben wiederholt mit Schwierigkeiten und Rückschlägen konfrontiert. Was hilft uns im Umgang mit diesen Herausforderungen? Wie finden wir Sinn und Zuversicht auf gesellschaftlicher und persönlicher Ebene? Die Referate, Lesungen, Gespräche und Filme der diesjährigen «Lebensreise» setzen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Fragestellungen und Lösungsansätzen auseinander. Sie stellen Werte wie Gemeinsinn, Kooperation, Engagement und individuelle Freiheit ins Zentrum. Sie zeigen die Bedeutung sozialer Zusammengehörigkeit auf und sie ermutigen dazu, schwierige Lebenssituationen als Chancen für persönliche Weiterentwicklung zu sehen.
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