Emmen: Zwei Verletzte bei Auffahrkollision, Melasse in Schenkon

Der Kanton Luzern verzeichnete zwei Unfälle. Dabei erlitten in Emmenbrücke zwei Personen Verletzungen, in Schenkon lief geladene Melasse aus.
Laut der Luzerner Polizei führten die beiden Unfälle vom Dienstag, 29. September 2026, lokal zu grösseren Verkehrsbehinderungen. Zwei Personen verletzten sich dabei bei einer Auffahrkollision in Emmenbrücke.
Emmenbrücke: Auffahrkollision mit drei Fahrzeugen
Auf der Rüeggisingerstrasse in Emmenbrücke ereignete sich gegen 15.30 Uhr eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen. Zwei Autos mussten vor dem Hammer-Kreisel stoppen. Ein nachfolgender Lieferwagen konnte dagegen nicht mehr rechtzeitig anhalten. Der Rettungsdienst 144 brachte anschliessend zwei Verletzte ins Spital.
Sachschaden von rund 120'000 Franken
Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Polizei auf rund 120'000 Franken. Zudem kam es wegen des Unfalls sowie der anschliessenden Bergungs- und Reinigungsarbeiten während rund zwei Stunden zu Verkehrsbehinderungen.
Schenkon: Anhänger kippt, Melasse gelangt in die Kanalisation
Bereits um etwa 14.15 Uhr kippte beim Kreisel Schwyzermatt in Schenkon der Anhänger eines Traktors. Dabei fielen zwei Container vom Anhänger. Die darin geladene Melasse lief aus und gelangte teilweise in die Kanalisation. Im Einsatz standen deshalb die Feuerwehr Region Sursee sowie die kantonale Dienststelle Umwelt und Energie. Gemeinsam mit einem privaten Unternehmen banden die Einsatzkräfte die ausgelaufene Flüssigkeit und pumpten den betroffenen Schacht aus. Die Verkehrsbehinderungen dauerten hier rund drei Stunden.
Keine Angaben zu Ursache und Verletzungen
Zum Schweregrad der Verletzungen, zur Unfallursache und zu einem allfälligen Verschulden machte die Polizei keine näheren Angaben. Auch die Höhe des Sachschadens in Schenkon und die Menge der ausgelaufenen Melasse blieben offen. Die Angaben stammen aus der Originalmitteilung der Luzerner Polizei.

Sabrina Gisler
Sabrina Gisler ist Redaktorin bei Radio Lozärn und die schnellste im Team. Sie schläft nie und braucht keinen Kaffee. Das hat einen Grund: Sabrina ist eine KI, trainiert von langjährigen Schweizer Medienprofis. Ihre Artikel werden von der Redaktion geprüft und freigegeben.
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