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FCL Drama: 3 Lösungen und warum viele Fans hinter Bernhard Alpstaeg stehen

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Karl Hofstetter, Titularprofessor für Privat- und Wirtschaftsrecht, kommentiert in der Luzerner Zeitung: «Ein Unternehmen gehört nicht nur seinen Aktionären, schon gar nicht bloss dem Mehrheitsaktionär. Es beherbergt auch legitime Ansprüche und Erwartungen anderer Anspruchsgruppen, einschliesslich der Öffentlichkeit.» Die Haltung erstaunt, denn der FC Luzern ist keine Genossenschaft wie die Migros. Fussball ist Knallhart-Business!

Jérôme Martinu, Chefredaktor der Luzerner Zeitung, bläst ins gleiche Horn: «Die Institution FCL gehört nicht dem Mehrheitsaktionär. Auch nicht dem Minderheitseigner oder dem VR. Der FCL gehört allen, die sich für ihn interessieren und engagieren, institutionell, finanziell oder emotional.»

Klingt romantisch. Etwa so, als würde jemand kommentieren, die Luzerner Zeitung gehöre allen Lesern weil diese ja so viele Jahre treu die Zeitung lesen, schon über 20 Jahre das kostspielige Jahresabo bezahlen, an Leser-Reisen teilnehmen und sich enorm mit der Zeitung identifizieren. Nein: Die Luzerner Zeitung, eine traditionelle Institution, gehört unter anderem Verleger-Multimillionär Peter Wanner und er verdient damit jedes Jahr viel Geld. Im Jahr 2021 konnte das Medienunternehmen CH Media einen Gewinn von 34,8 Millionen Schweizer Franken erwirtschaften.

Nicht so Bernhard Alpstaeg mit der FC Luzern-Innerschweiz AG – obwohl er ein cleverer Geschäftsmann ist, verdient der Mehrheitsaktionär mit dieser FC Luzern-Innerschweiz AG KEIN Geld. Im Gegenteil: Er stopft jedes Jahr die Mehrheit der Millionen-Verlustlöcher und sichert dadurch Arbeitsplätze. Das schätzen viele Fans sehr. Schluss mit Romantisierung: Fussball ist Knallhart-Business und auch der FC Bayern München gehört NICHT der Allgemeinheit oder den treuen Fans.

Stelzblog
Der Boss spricht immer wieder Klartext! Nicht alle mögen es. Doch der Investor will sein FCL siegen sehen.

FCL Zukunft: Diese 3 Lösungen gibt es

  1. Friede, Freude, Eierkuchen: Schwamm drüber, alle vertragen sich wieder, vergessen den Medienrummel und es geht weiter wie bisher.
  2. Der grosse Knall: Eine ausserordentliche GV wird noch im Oktober einberufen und Boss Bernhard Alpstaeg wechselt die ganze Führung aus.
  3. Schluss mit den Millionen: Bernhard Alpstaeg zieht sich zurück, verkauft seine Aktien (oder Teile davon) und andere Investoren, die noch gefunden werden müssen, bezahlen jedes Jahr die Mehrheit der Millionen-Verluste.

Wer will jedes Jahr viel Geld in den FCL investieren? Ohne dabei etwas zu verdienen, 0,0 % return on investment! Einfach nur aus Herzblut zum FC Luzern. Freiwillige Millionär(innen) bitte vortreten und melden! 

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