Die Luzerner Fasnacht verläuft friedlich. Die zahlreichen Fasnachtsanlässe im Kanton Luzern zogen über das Wochenende mehrere zehntausend Personen an und verliefen grösstenteils friedlich und unfallfrei. Auch die Wey-Tagwache am frühen Montagmorgen in der Stadt Luzern und der Umzug am Nachmittag verliefen ohne nennenswerte Probleme. Die Luzerner Polizei schaut auf ein friedliches und tolles Fasnachtswochenende zurück.
Am Samstag wurden tagsüber in der Stadt Luzern über 60’000 Menschen gezählt. Bis Mitternacht waren es zu Spitzenzeiten noch ca. 45’000 Fasnächtlerinnen und Fasnächtler, welche sich am Fasnachtstreiben beteiligten.
Diese Veranstaltungen verliefen auch dank der präventiven Präsenz der Polizei problemlos und ohne grössere Zwischenfälle. Zahlreiche Strassen wurden für die Umzugsrouten vorübergehend gesperrt. Im Einsatz standen dafür lokale Feuerwehren. Die Luzerner Polizei konnte Konflikte verhindern, Menschen unterstützen und auch einzelne Kinder, welche kurzfristig vermisst wurden, gesund und glücklich ihren Eltern übergeben.
Die Sicherheitsmassnahmen haben sich bewährt und dazu beigetragen, die Bevölkerungsströme gut zu leiten.
Sehr viele Leute während des Umzuges in der Innenstadt – eine Person festgenommen
Am Nachmittag zog der Wey-Umzug geschätzte 70’000 Personen nach Luzern. Der Umzug selber verlief ohne Zwischenfälle. Die Umzugsroute wird nach erfolgter Reinigung der Fahrbahnen voraussichtlich gegen 17:00 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben.
Während des Umzuges hielten sich in der Innenstadt zusätzlich geschätzte 30’000 Personen auf. Ein 30-jähriger Schweizer wurde an der Bahnhofstrasse festgenommen. Er soll gemäss Meldung vorgängig mit einem Messer herumgefuchtelt haben. Er wurde durch einen Mitabreitenden eines Sicherheitsdienstes zurückgehalten und von der Polizei festgenommen. Verletzt wurde niemand. Zwei Messer konnten sichergestellt werden. Die entsprechenden Ermittlungen sind am Laufen.
Die Luzerner Polizei wird die Fasnachtsveranstaltungen auch in der zweiten Fasnachtshälfte begleiten und an den Brennpunkten stark präsent sein.








