Die Stimmberechtigten beider Seegemeinden sagten klar Ja zur Fusion Greppen Weggis. In Greppen stimmten 95,67 Prozent für den Zusammenschluss, in Weggis waren es 62,67 Prozent. Der Zusammenschluss tritt per 1. Januar 2027 in Kraft.
Fusion Greppen: Überwältigende Zustimmung in Greppen
Das Ergebnis in Greppen fiel deutlicher aus als erwartet: 597 Stimmberechtigte legten ein Ja in die Urne, nur 27 stimmten dagegen. Dies entspricht einem Ja-Anteil von 95,67 Prozent. Zudem lag die Stimmbeteiligung bei hohen 80,53 Prozent, was das grosse Interesse der Bevölkerung an diesem Entscheid zeigt.
In Weggis gestaltete sich das Resultat knapper, aber dennoch eindeutig: 1281 Stimmende befürworteten die Fusion Greppen Weggis, während 763 dagegen stimmten. Der Ja-Anteil betrug somit 62,67 Prozent bei einer Stimmbeteiligung von 69,7 Prozent. Allerdings reichte diese Mehrheit klar aus, um den Weg für den historischen Zusammenschluss zu ebnen.
Steuerliche Vorteile und finanzielle Unterstützung
Die Fusion bringt insbesondere für Greppen erhebliche steuerliche Vorteile mit sich. Der Steuerfuss sinkt von aktuell 1,85 Einheiten auf 1,30 Einheiten und entspricht damit jenem der Tiefsteuergemeinde Weggis. Deshalb dürfte diese Aussicht massgeblich zum überwältigenden Ja-Anteil in der kleineren Gemeinde beigetragen haben.
Der Kanton unterstützt den Zusammenschluss mit einem Beitrag von 2,6 Millionen Franken. Inzwischen steht auch der Name der neuen Gemeinde fest: Sie trägt offiziell den Namen Weggis, während Greppen zu einem Ortsteil wird. Folglich müssen sich die Greppener an eine neue Gemeindeidentität gewöhnen.
Vorgezogene Wahlen im September
Die Fusion tritt per 1. Januar 2027 in Kraft. Bereits am 27. September finden vorgezogene Neuwahlen für den Gemeinderat statt, um die politische Führung der neuen Einheitsgemeinde zu bestimmen. Dabei werden sich Kandidatinnen und Kandidaten aus beiden bisherigen Gemeinden zur Wahl stellen können.

