Nach einer vierjährigen Weltreise über fast 100’000 Kilometer durch 47 Länder kehrt der SolarButterfly nach Luzern zurück. Das grösste Solarfahrzeug der Welt erreicht am Donnerstag, 26. März, um 12:00 Uhr die HSLU in Horw. Initiator Louis Palmer dokumentierte während der Tour 217 Klimaschutzlösungen.
Das von Solarpionier Louis Palmer initiierte Projekt demonstrierte eindrücklich die Möglichkeiten nachhaltiger Mobilität. Dabei produzierte das 18 Meter lange Gefährt mit seinen ausklappbaren Solarflügeln den benötigten Strom für das Zugfahrzeug selbst. Zudem dokumentierte das 40-köpfige Team, das sich während der Reise abwechselte, insgesamt 217 innovative Klimaschutzlösungen aus aller Welt.
Grösstes Solarfahrzeug: Weltweite Mission für Klimaschutz mit dem grössten Solarfahrzeug
Der SolarButterfly verkörpert mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Das als Tiny House konzipierte Fahrzeug verfügt über eine vollwertige Küche, ein Wohnzimmer sowie vier Schlafplätze. Ausserdem besteht es grösstenteils aus recycelten PET-Flaschen aus dem Ozean, was es zum ersten Fahrzeug seiner Art macht. Mit seinen 80 Quadratmeter grossen Solarflügeln erzeugt es täglich genug Energie für bis zu 200 Kilometer emissionsfreie Fahrt.
Palmer besuchte während der Weltreise über 1000 Schulen und sensibilisierte Schülerinnen und Schüler für den Klimawandel. Inzwischen erreichte das Projekt internationale Aufmerksamkeit und zeigte praktische Lösungen für nachhaltiges Leben und Reisen auf. Dabei entstanden im mobilen Fernsehstudio des SolarButterfly zahlreiche Beiträge über nachhaltige Innovationen, die über Social Media und die Projektwebseite verbreitet wurden.
Von Luzern um die Welt und zurück
Die Rückkehr nach Luzern markiert das Ende einer bemerkenswerten Reise, die 2022 begann. Allerdings führte die letzte Etappe das Team zunächst nach Paramaribo in Suriname, bevor das Fahrzeug per Schiff nach Europa transportiert wurde. Dennoch bleibt die Botschaft des Projekts klar: Die Technologien für eine klimaneutrale Zukunft existieren bereits heute.
Louis Palmer, der bereits 2007 als erster Mensch mit einem solarbetriebenen Auto um die Erde fuhr, betonte stets: «Wenn die ganze Welt vom Klimawandel spricht, dann ist es Zeit, die Lösungen zu zeigen.» Folglich finanzierte sich das Projekt über Crowdfunding und namhafte Sponsoren wie Maxon, die Brugg Group und die Hochschule Luzern. Die Ankunft des SolarButterfly in Horw wird somit nicht nur ein emotionaler Moment für das Team, sondern auch ein Symbol für die Machbarkeit nachhaltiger Mobilität.







