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Hundefreilaufzone beim Tribschenhorn in Luzern wird definitiv eingeführt

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Ein Monitoring und Rückmeldungen zeigen, dass es dank der Hundefreilaufzone beim Tribschenhorn deutlich weniger Nutzungskonflikte gibt und sich die Situation generell verbessert hat. Sie wird deshalb nach einer zweijährigen Pilotphase definitiv eingeführt. Um einen optimalen Betrieb zu ermöglichen, werden Verbesserungsmassnahmen in den Bereichen Absperrungen, Seezugang und Beschilderung umgesetzt.

Anlage - Strandbad Tribschen
Tribschenhorn Region: Nach eingehender Analyse aller Informationen und Rückmeldungen kommt die Stadt Luzern zum Schluss, dass sich die Hundefreilaufzone grundsätzlich bewährt hat.

Die Hundefreilaufzone beim Tribschenhorn wurde im November 2020 als zweijähriges Pilotprojekt gestartet. Sie ist die neben jenen auf der Allmend und beim Churchillquai die dritte Hundefreilaufzone in der Stadt Luzern. Das Pilotprojekt wurde mit einem Monitoring begleitet, an dem sich Sicherheit, Intervention und Prävention (SIP), die Luzerner Polizei und Stadtgrün beteiligten. Während der zweijährigen Pilotphase kam es zu keinen gravierenden Vorfällen.

Kaum Regelverstösse

Zudem wurden bei den Kontrollrundgängen nur sehr wenige Regelverstösse festgestellt. Neben dem Monitoring wurde im Herbst 2022 Interviews mit Interessengruppen und Einzelpersonen durchgeführt. Zudem wurden an drei Tagen zwischen Juli und August 2022 27 Einzelpersonen und Personengruppen befragt, die sich mit oder ohne Hund beim Tribschenhorn aufhielten.

Sicherheit ist jederzeit gewährleistet

Nach eingehender Analyse aller Informationen und Rückmeldungen kommt die Stadt Luzern zum Schluss, dass sich die Hundefreilaufzone grundsätzlich bewährt hat. Obwohl sie von den Hundehalterinnen und Hundehaltern rege genutzt wird, hat dies keinen Einfluss auf die angrenzende Spiel- und Liegewiese, den Fuss- und Wanderweg oder den Spielplatz. Auch diese Flächen werden weiterhin intensiv genutzt. Die Sicherheit der Nutzenden – betagte Personen, Kinder, Rollstuhlfahrende, Wanderinnen und Wanderer – ist jederzeit gewährleistet. Dank der Hundefreilaufzone konnten die Nutzungskonflikte beim Tribschenhorn deutlich entschärft werden.

Hunde bremsen und Signalisation verbessern

Das Monitoring, die Interviews und die Befragungen gaben auch wertvolle Hinweise für Verbesserungsmassnahmen. Zurzeit ist die Hundefreilaufzone mit einer Hecke und einem einfachen Zaun von den restlichen Flächen abgegrenzt. Bereits während der Pilotphase wurde der Zaun, der aus Holzpfählen und Drähten besteht, mit Holzlatten ergänzt. Für den definitiven Betrieb wird nun auch die Hecke entlang des Fussweges mit zusätzlichen Pflanzungen und naturnahen Gestaltungselementen ergänzt, damit sie noch dichter wird. Zudem werden in der Hundefreilaufzone fünf zusätzliche Obstbäume gepflanzt und eine weitere Sitzbank installiert. Beim Seezugang werden einige Baumstämme als Hindernisse auf den Boden gelegt.

Dadurch wird verhindert, dass die Hunde ungehindert und mit hohem Tempo in die Zone gelangen, in der sich Hunde sowie Fussgängerinnen und Fussgänger kreuzen. Dank dieser Massnahme kann der Nutzungskonflikt beim Seezugang entschärft werden. Die Signalisation wurde bereits verbessert und ergänzt. Unter anderem wurden ausserhalb der Hundefreilaufzone Hinweisschilder angebracht, die die Hundehalterinnen und Hundehalter auffordern, die Hunde an der Leine zu führen.

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