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Innerschweizer Filmpreis 2023: Das sind die Preisträger:innen

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Die Gewinner:innen des Innerschweizer Filmpreises 2023 im namhaft dotierten Wettbewerb der Albert Koechlin Stiftung stehen fest. Die Fachjury wählte aus 34 Eingaben 12 Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme für die Preisauszeichnung. Vergeben wurden zudem drei Spezialpreise. Die Filme sind am 4./5. März 2023 in den Kinos Bourbaki und Stattkino Luzern zu sehen.

Vierte Ausgabe

Geleistetes anerkennen, kontinuierliches Schaffen unterstützen, neue Projekte ermöglichen: Mit dieser Zielsetzung startete die Albert Koechlin Stiftung (AKS) zur vierten Ausgabe des Innerschweizer Filmpreises. Eingabeberechtigt waren in der Innerschweiz wohnhafte Filmschaffende und/oder hier domizilierte Produktionsfirmen.

Unabhängige Fachjury

Während vier Tagen visionierte die unabhängige Fachjury 34 zulassungsberechtigte Filmproduktionen aus den Jahren 2021 und 2022. Die Jury bestand aus den folgenden fünf Mitgliedern:

  • Anne-Catherine Lang (Vorsitz), Filmproduzentin, u.a. diverse Nominationen beim Schweizer Filmpreis: 2020 für «Moskau Einfach!», 2017 für «Die letzte Pointe», 2014 für «Electroboy» und 2009 für «Die Standesbeamtin»
  • David Landolf, Gründer und Leiter der Kinemathek Lichtspiel in Bern, 2003–2011 Tätigkeit in der Berner Filmförderung, 2007–2011 als Präsident, u.a. Träger des «Prix d‘honneur» der Solothurner Filmtage 2022
  • Michaela Müller, Animationsfilmschaffende, diverse Festivalpreise, 2018 für «Airport» und 2011 für «Miramare»; 2018 Schweizer Filmpreis für «Airport» und 2011 für «Miramare»
  • Christine Repond, Filmschaffende, u.a. diverse Festivalpreise, 2017 für «Vakuum», 2011 für «Silberwald»; 2018 Schweizer Filmpreis (Spezialpreis der Akademie) für «Vakuum»; TV: Regie mehrerer Zürcher «Tatort»-Folgen
  • Hercli Bundi, Filmschaffender, als Dramaturg und Produzent an der Schnittstelle von Kunst und Gesellschaft tätig, Filme mit Christian Eisenberger («Eisenberger», 2018), Ai Weiwei («The House in the Park», 2010) oder Not Vital («Not Vital – half Man, half Animal», 2000)

Mitglied mit beratender Stimme: Martino Froelicher, AKS, Projektleiter und Vorsitz Projektrat

Breites Spektrum

Die Fachjury beschäftigte sich mit einer grossen thematischen und formalen Vielfalt von Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilmen. Sie eröffneten vielfältige Sichtweisen und Emotionen, Einblicke in ungewohnte Rollenbilder, andere Lebensweisen, familiäre Verstrickungen, Brauchtum und Tradition, Kinderwelten und fremde Kulturen – und sorgten für angeregte Diskussionen. Die Jury visionierte alle Filme, bestimmte die auszuzeichnenden Produktionen und legte die Höhe der Preissumme innerhalb der geltenden Preisgeld-Bestimmungen fest.

Gemäss Martino Froelicher, beratendem Mitglied der Fachjury, kam die Fachjury zu eindeutigen Ergebnissen, in Einklang mit der Zielsetzung des Wettbewerbs. Die Wahl ergab einen Mix aus elf Preisen für erfahrene oder am Anfang ihrer Karriere stehende Filmschaffende (Regie) sowie einem Preis für die leistungsstärkste Filmproduktionsfirma. Bezüglich Genres umfasst die Wahl zwei Animationsfilme, neun Dokumentarfilme und einen Spielfilm. Insgesamt sind vier Filme – also ein Drittel der Auszeichnungen – als Abschlussarbeiten von Diplomierenden der Hochschule Luzern – Design & Kunst entstanden.

Drei Spezialpreise

Spezialpreise gehen jeweils an Personen, die in Funktionen wie Kamera, Drehbuch, Schnitt, Darstellung in tragender Rolle oder Musik an Filmen mitwirkten. Die Mitwirkung kann sich auch auf Filmarbeiten an auswärtigen, ansonsten nicht zulassungsberechtigten Filmproduktionen beziehen. Die Jury zeichnete drei solche Sonderleistungen aus: in den Bereichen Schauspiel, Musik und Sounddesign.

Übersicht: Preise für Regie und Filmproduktion

  • DIDA
    Regie: Corina Schwingruber Ilić & Nikola Ilić, Luzern, Dokumentarfilm, 2021 / CHF 50‘000.-
  • IDODO
    Regie: Ursula Ulmi, Luzern, Animationsfilm, 2021 / CHF 50‘000.-
  • Il nonno che non c‘è
    Co-Regie: Sara Furrer, Luzern, Dokumentarfilm, Abschlussfilm, 2022 (Co-Regie
    Fabian Lütolf) / CHF 20‘000.-
  • Les nouvelles Èves
    Co-Regie: Thaïs Odermatt, Kriens, Dokumentarfilm, 2021 (Co-Regie Anna
    Thommen, Wendy Pilonel, Camille Budin, Annie Gisler, Jela Hasler) / CHF 50‘000.-
  • Linija Života
    Co-Regie: Sara Čolić, Luzern, Dokumentarfilm, Abschlussfilm, 2022 (Co-Regie
    Aline Bavier) / CHF 20‘000.-
  • Manchmal weiss ich nicht wo die Sonne
    Regie: Samantha Aquilino, Luzern, Animationsfilm, Abschlussfilm, 2021 / CHF 20‘000.-
  • Markus Imhoof – Rebellischer Poet
    Regie: Stefan Jäger, Meggen, Dokumentarfilm, 2021 / CHF 50‘000.-
  • Mein Leben und der Notenschnitt
    Regie: Luzius Wespe, Luzern, Dokumentarfilm, 2021 / CHF 50‘000.-
  • Mitholz
    Regie: Theo Stich, Luzern, Dokumentarfilm, 2021 / CHF 50‘000.-
  • 99 Moons
    Produktion: Zodiac Pictures Ltd., Lukas Hobi, Reto Schaerli, Luzern, Spielfilm,
    2022 (Regie, Drehbuch: Jan Gassmann, Zürich) / CHF 50‘000.-
  • O falecido
    Regie: Philipp Veiga Amaro, Immensee, Dokumentarfilm, Abschlussfilm, 2022 / CHF 20‘000.-
  • Tiger und Büffel
    Regie: Fabian Biasio, Luzern, Dokumentarfilm, 2021 / CHF 50‘000.-

Übersicht: Spezialpreise

  • Schauspiel: Michèle Brand, Altdorf, im Film Drii Winter (Regie: Michael Koch,
    Basel, Spielfilm, 2022) / CHF 20‘000.-
  • Musik: Heidi Happy, Luzern, im Film DIDA (Regie: Corina Schwingruber Ilić &
    Nikola Ilić, Luzern, Dokumentarfilm, 2021) / CHF 20‘000.-
  • Sounddesign: Oswald Schwander, Escholzmatt, im Film Stand Up My Beauty
    (Regie: Heidi Specogna, Berlin, Dokumentarfilm, 2021) / CHF 20‘000.-

Gesamtpreissumme 2023: CHF 540‘000.–

Preisverleihung und Filmvorführungen

Die Preisverleihung mit geladenen Gästen findet am Abend des 4. März 2023 statt. Alle Filme werden am Wochenende vom 4./5. März 2023 in den Kinos Bourbaki und Stattkino Luzern zu stark ermässigten Eintrittspreisen aufgeführt.

Infos zum Programm
www.innerschweizerfilmpreis.ch

Ticketverkauf (Vorverkauf ab Mitte Februar 2023):
www.kinoluzern.ch/veranstaltungen/innerschweizerfilmpreis

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