Michael Jacksons Popularität ist, trotz allen Vorwürfen, ungebrochen – die Einnahmen aus seiner Musik sind gemäss Recherchen von Radio Lozärn gigantisch: Seit seinem Tod hat er laut des US-Magazins «Forbes» umgerechnet 2 Milliarden Franken verdient. Einst wollte Jackson das Château Gütsch in Luzern kaufen.

Statt 350 Millionen Schulden zum Zeitpunkt seines Todes, sind inzwischen mehr als anderthalb Milliarden Franken Guthaben gebucht. Allein im vergangenen Jahr flossen 370 Millionen Franken zugunsten der Jackson-Erben. Seine drei Kinder Paris (21), Prince Michael (22) und Blanket (17) sind demnach gut versorgt.

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Und dies trotz schweren Vorwürfen wegen Kindsmissbrauch. Und erst in diesem Jahr wurden die Vorwürfe in der Dokumentation «Leaving Neverland» erneuert. Einfluss auf seine Musikverkäufe hatte die Ausstrahlung in den USA allerdings nicht. Unmittelbar danach stiegen die Abrufe und Käufe seiner Songs dort sogar leicht an. Die Rechte an den Hits von Michael Jackson selbst liegen weiter bei der Familie. Die versucht seit Jahren die Neverland Ranch zu verkaufen. Statt 90 Millionen werden mittlerweile noch 30 Millionen Franken gefordert.

Michael Jackson wollte in Luzern leben

Zeitlebens hat sich Michael Jackson (1958–2009) für das Château Gütsch in Luzern interessiert und ernsthaft erwogen, seinen Lebensmittelpunkt hierher zu verlegen. 1988 liess Michael Jackson seinen Rückzugsort Neverland im kalifornischen Santa Barbara County erbauen. Doch der King of Pop schwärmte für luxuriöse Liegenschaften in der Schweiz, die seinem Faible für Märchenschlösser entsprachen.

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So unter anderem das Luzerner Wahrzeichen Château Gütsch, erbaut 1888 im Stil von Neuschwanstein. Kurt H. Illi (1935–2010), damaliger Präsident der City-Vereinigung, bestätigte 2006 gegenüber BLICK: «Scheich Abdullah bin Hamad Al Khalifa und sein Freund Michael Jackson interessieren sich ernsthaft für das Schloss.» Akut waren die Kaufwünsche, weil Jacko nach dem Freispruch vom Vorwurf des Kindsmissbrauchs im Juni 2005 die USA partout verlassen wollte. Doch wegen vielen Details, unter anderem wollte die Stadt Luzern Michael Jackson keinen Helikopter-Landeplatz beim Gütsch bewilligen, scheiterte die Sensation.