Die Fasnacht 2021 ist eigentlich abgesagt, trotzdem wollen die Luzerner Zünfte nicht ganz darauf verzichten und planen vereinzelte Events. Radio Lozärn mit Details.

Vom Schmutzigen Donnerstag bis am frühen Aschermittwoch sind jeweils bis zu 150 000 Fasnächtlerinnen und Fasnächtler unterwegs. Bei den grossen Umzügen, also dem Fritschi-Umzug, dem Wey-Umzug und dem «Chendermonster» und dem Monstercorso am Güdisdienstag waren dieses Jahr insgesamt 95 000 Zuschauer vor Ort. Bild: Pixabay

Fritschi-Tagwache vom Schmutzigen Donnerstag, 11. Februar 2021: Falls es die epidemiologische Lage zulassen sollte, werden der Fritschi-Vater und Bruder Fritschi mit Gefolge die Luzerner Fasnacht den Satzungen der Zunft zu Safran entsprechend mit einer der Lage angepassten Tagwache eröffnen, heisst es in einer Medienmitteilung der Zunft zu Safran. Der traditionelle Empfang von Bruder Fritschi und der Fritschi-Familie durch tausende von Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern auf dem Kapellplatz mit «Fötzaliräge und Orangengewitter» wird hingegen nicht stattfinden können.

Wey-Zunft will Fasnachts-Magazin drucken

Auch die Wey-Zunft hat heute informiert: «Je nach der aktuellen epidemiologischen Lage am Güdismontag 2021, muss auf die gewohnt populäre und herkömmliche Wey-Tagwache leider verzichtet werden. Die Begrüssung des Wey-Zunftmeisters mit seinem Gefolge auf dem Kapellplatz, auf dem traditionellen Wey-Zunftmobil mit anschliessendem Guuggenmusig-Corso sowie dem Organgenauswerfen findet nicht statt. Die Wey-Zunft wird die Wey-Tagwache in einem der Lage angepassten Rahmen eröffnen.»

Entschieden wurde auch, dass das einzige Lozärner Fasnachts-Magazin, der «KnallFrosch», im Februar wieder mit einer Auflage von 60‘000 Exemplaren in der Stadt Luzern und Agglomeration gratis vertrieben wird. Das knallfreche Magazin erscheint in neuem Kleid, mit neuer Redaktion – aber wieder mit viel Klatsch, Tratsch und Satire, wahren und unwahren Geschichten.