Am Rüüdigen Samstag fanden im ganzen Kanton Luzern diverse Fasnachtsveranstaltungen statt. Diese verliefen grundsätzlich friedlich. Durch die Präsenz der Polizei konnten grössere Auseinandersetzungen mehrheitlich vermieden werden. Vereinzelt kam es zu Tätlichkeiten.

Fasnacht in der Stadt Luzern
Wie in den letzten Jahren, waren zahlreiche Personen am Rüüdigen Samstag bei schönstem Wetter in der Stadt Luzern. Die Polizei schätzt, dass ca. 12’000 Fasnächtler die Fasnacht in der Stadt besuchten. Im Vorjahr waren es rund 15’000 Personen.

Die Luzerner Polizei hat viele Personen kontrolliert und mehrmals interveniert, um grössere Auseinandersetzungen zu verhindern. Mehrfach musste die Polizei wegen Verdacht auf Diebstahl, Gewalt und Drohung gegen Behörden sowie Trunkenheit ausrücken. Vereinzelt kam es zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Personen. Ein Mann wurde in der Stadt von Unbekannten ins Gesicht geschlagen und erheblich verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst in das Spital gebracht. Drei vermisste Kinder konnten in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr der Stadt Luzern innert kurzer Zeit aufgefunden werden.

Fasnacht im Kanton Luzern
Im Kanton Luzern fanden vom Freitag bis Sonntagmorgen diverse Fasnachtsveranstaltungen statt. Diese verliefen grundsätzlich friedlich. In Wolhusen wurde am frühen Samstagmorgen (22.2.20 / ca. 02.30 Uhr) ein 19-jähriger Schweizer festgenommen, nachdem er an einem Fasnachtsball eine Kasse entwendet hatte. Vereinzelt kam es auch im Kantonsgebiet zu tätlichen Auseinandersetzungen, in welchen die Polizei intervenieren musste. In der Stadt Sursee wurde ein 45-jähriger Mann von Unbekannten verletzt und musste in das Spital gebracht werden (siehe Zeugenaufruf Körperverletzung Sursee).

Weitere Informationen
Die Luzerner Polizei ist auch an den kommenden Tagen mit zivilen und uniformierten Polzisten im Einsatz. Werden aussgewöhnliche polizeiliche Einsätze nötig, so werden dies aktiv kommuniziert. Die sichtbare Präsenz der Luzerner Polizei führte zu guten und erfreulichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung.