Vom MAXXIMUM 2 bis zum Nostalgie-Riesenrad – die Määs zeigt, wie Tradition und Adrenalin zusammenpassen.
Nach einer Woche Määs zeigt sich das Inseli in Luzern von seiner lebendigsten Seite. Über den Wipfeln ragt der „MAXXIMUM 2“ hervor – ein Hochfahrgeschäft der Extraklasse. Mit über 52 Metern Höhe und einer Beschleunigung von bis zu 5G zieht es die Besucherinnen und Besucher in Scharen an. Am Wochenende bildeten sich gleich zweimal lange Schlangen rund ums Fahrgeschäft.
Am Dienstag informierte die IG Luzerner Herbstmesse und Märkte über den aktuellen Verlauf der Määs. Präsident Rico De Bona zeigte sich verhalten optimistisch: „Die Besucherzahlen des Jubiläumsjahres 2024 werden wohl nicht erreicht. Doch die warmen Abende dieser Woche lassen die Kassen klingeln.“
Ohne Halbtax-Abo zum halben Preis fahren
Ein Highlight für Familien: Am Donnerstag, 16. Oktober 2025, fahren alle Bahnen von 11.00 bis 19.00 Uhr zum halben Preis – ein Dankeschön an die Luzerner Bevölkerung. Und keine Sorge: Nervenkitzel gibt’s auch ohne Halbtax-Abo.
Auch das Thema Sicherheit wurde angesprochen. „Die Sicherheitspräsenz inklusive neuer Fahrzeugsperren wird von den Leuten geschätzt“, so De Bona. Thomas Christen, stellvertretender Kommandant der Luzerner Polizei, ergänzt: „Bis jetzt ist die Määs ruhig verlaufen. Unsere Patrouillen sind sichtbar vor Ort.“
Steht ein anderes Riesenrad in Luzern?
Ein Hingucker dieses Jahr: Das Riesenrad. Eine Hörerin von Radio Lozärn bemerkte, dass es anders aussieht als im Vorjahr, Sie habe die Fotos vom Vorjahr verglichen. Der Besitzer, René Bourquin bestätigt: «Es handelt sich um das Nostalgie-Rad. Für 2026 ist ein neues Riesenrad geplant – mit rollstuhlgängigen Kabinen.»
Da in Wädenswil der Chilbi-Platz umgebaut wird und künftig nicht mehr am See liegt, bleibt Luzern der einzige Ort mit einem Riesenrad direkt am Wasser. Ein echter Eyecatcher – besonders auf Instagram mit der Spiegelung vor dem KKL.
Beim Rundgang waren auch Politikerinnen präsent. Mirjam Fries, Präsidentin des Grossen Stadtrats, bevorzugte das Riesenrad, während Gisela Widmer Reichlin, Präsidentin des Kantonsrats, die Butschibahn wählte. Stadträtin Korintha Bärtsch meinte auf dem Riesenrad: „Auch in der Politik muss man den Weitblick haben.“ Passend – denn über Luzern lag eine feine Nebeldecke.
Zum Schluss blickt Rico De Bona bereits auf das Jahr 2028, wenn Luzern 850 Jahre alt wird: „850 Jetons sind schon mal bereit für den grossen Eröffnungschlapf am ersten Tag.“

















