Die Luzernerin Regula Mühlemann begeistert das internationale Opernpublikum – sie gehört zu den bekanntesten Schweizer Sopranistinnen unserer Zeit. Auch Radio Lozärn verfolgt die unglaubliche Karriere der attraktiven Künstlerin.

Regula Mühlemann, die mit ihrem Freund in der Stadt Luzern in einem Mehrfamilienhaus in einer Jugendstil-Wohnung lebt, hat Beachtliches vorzuweisen: Sie sang bereits in Produktionen an der Berliner Staatsoper, in Venedig, Baden-Baden, Wien und Salzburg – in den besten Häusern mit den angesagtesten Musikern. Zudem hat sie beim renommierten Label Sony Classical Records einen Plattenvertrag. In der Branche gilt ein solcher Deal als Ritterschlag, denn speziell daran ist, dass Sony langfristig plant und mit ihr in den nächsten Jahren mindestens drei Alben produziert und auch finanziert. «Damit geht für mich ein grosser Lebenstraum in Erfüllung, ich bin sehr glücklich», schwärmte Mühlemann bei der Vertragsunterzeichnung.

Jung, leidenschaftlich und sympathisch, das sind die Begriffe, die spontan fallen, wenn von der Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann die Rede ist. Vor allem aber überzeugt die gebürtige Luzernerin durch eine blendende Technik: Alle Höhen und Tiefen, lockere Triller und andere Verzierungen gelingen ihr mit geradezu fliessender Leichtigkeit, so die Kritiker. Allerdings, so Regula Mühlemann, sei sie ganz ursprünglich ein lyrischer Koloratursopran, «die Koloraturen habe ich mir hart erarbeiten müssen», sagte sie kürzlich im Interview mit SWR2.

Alleine Ehrgeiz reicht nicht, um wirklich weit zu kommen

Vor wenigen Jahren waren sie als Sopranistin ein Geheimtipp – jetzt ist Mühlemann weltbekannt: «Es ist wunderbar, was ich innert kürzester Zeit habe erfahren dürfen. Ich bin mit authentischer Begeisterung, Leidenschaft und Freude bei der Arbeit. Alleine mit Ehrgeiz bei der Sache zu sein, reicht nicht, um wirklich weit zu kommen», sagte sie im Interview mit «Neue Schweizer Zeitung». «Ich trage mit diesem Beruf eine gewisse Verantwortung. Heute ist es nicht selbstverständlich, dass Menschen zum Konzert in die Oper gehen. Ich möchte den Beruf und das Genre möglichst schmackhaft machen. Es ist mir ein persönliches Anliegen, das Publikum die Schönheit dieser Art von Musik spüren zu lassen.»