In Malters raste eine 20-jährige Schweizerin am Montagabend mit 147 km/h durch eine 80er-Zone. Deshalb stellte die Luzerner Polizei ihren Führerausweis sicher und zeigte sie wegen Raserei an.
Die Luzerner Polizei führte am Montagabend, 13. Juli 2026, kurz nach 20:20 Uhr eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Der Standort lag auf der Kantonsstrasse im Gebiet Oberrängg in Malters. Dabei passierte ein Motorrad die Messstelle mit 147 km/h. Erlaubt sind dort ausserorts nur 80 km/h, die Lenkerin überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit damit um 67 km/h. Eine Polizeipatrouille nahm folglich die Nachfahrt auf und konnte das Fahrzeug anhalten. Das schreibt die Luzerner Polizei in einer Originalmitteilung vom 16. Juli 2026.
Führerausweis sichergestellt
Die Lenkerin war eine 20-jährige Schweizerin. Die Polizei nahm sie vorübergehend fest und stellte ihren Führerausweis sicher. Bis zum Entscheid des Strassenverkehrsamts darf sie deshalb keine Motorfahrzeuge lenken. Gemäss Schweizer Recht gilt eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit ausserorts um 60 km/h oder mehr als Rasertatbestand, die gemessene Überschreitung von 67 km/h erfüllt diesen Tatbestand.
Untersuchung durch Staatsanwaltschaft Emmen
Entsprechend wird die junge Frau wegen einer qualifiziert groben Geschwindigkeitsüberschreitung angezeigt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Rasertatbestand. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.







