Die Luzerner Langläuferin Nadine Fähndrich beendet nach dieser Saison ihre erfolgreiche Karriere. Nadine Fähndrich Karriereende wird nach den Schweizer Meisterschaften Ende März in Les Diablerets Realität. Die 30-Jährige krönte ihre Laufbahn kürzlich mit Olympia-Silber im Teamsprint.
Nadine Fähndrich: Olympia-Silber als krönender Abschluss
Fähndrich erlebte ihren Karrierehöhepunkt vor wenigen Wochen bei den Olympischen Winterspielen in Milano/Cortina. Gemeinsam mit Nadja Kälin stürmte sie im Teamsprint zur Silbermedaille – nach einer überragenden Schlussrunde. Zudem erfüllte sich damit ein langgehegter Traum der 30-Jährigen. «Eine Medaille an Olympischen Spielen war schon immer ein Traum von mir», erklärt die Luzernerin im Communiqué des Skiverbands.
Die erfahrenste und erfolgreichste Langläuferin im Schweizer Team absolvierte elf Saisons im Weltcup. Dabei sammelte sie über 200 Starts auf höchster Stufe, bestritt drei Olympia-Teilnahmen sowie fünf Weltmeisterschaften. Ausserdem kämpft Fähndrich in ihrer letzten Saison noch um die kleine Kristallkugel im Sprint. Aktuell liegt sie in der Sprint-Gesamtwertung auf dem zweiten Platz hinter der Schwedin Maja Dahlqvist.
Beeindruckende Bilanz einer Ausnahmeathletin
Seit ihrem Weltcup-Debüt im Dezember 2015 entwickelte sich Fähndrich zur Spitzenathletin. Drei Saisons später feierte sie ihren ersten Podestplatz über 10 km klassisch. Dennoch dauerte es bis Dezember 2020, ehe der erste Weltcup-Sieg folgte. In Dresden triumphierte sie im Skating-Sprint und schrieb Geschichte. Nach Laurien van der Graaff und Evi Kratzer ist sie erst die dritte Schweizer Langläuferin mit einem Weltcup-Sieg.
Insgesamt kommt Fähndrich auf sechs Siege und 14 weitere Podestplätze im Weltcup. Derweil gewann sie bei Weltmeisterschaften drei Medaillen. Die Athletin vom Skiklub Horw blickt dankbar auf ihre Laufbahn zurück: «Dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte, ist ein grosses Privileg. Ich bin extrem dankbar für all die Jahre, in denen ich zusammen mit meinem Team an meinen Fähigkeiten arbeiten und mich verbessern durfte.»







