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Luzern

Neue Ausstellung zum Durchgangsbahnhof Luzern im Verkehrshaus

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Der Durchgangsbahnhof Luzern ist ein Generationenprojekt für die Zentralschweiz. In einem neuen Ausstellungsmodul im Verkehrshaus informieren die Projektpartner unter Federführung des Kantons Luzern über das Projekt. Eröffnet wird die Ausstellung in der Schienenhalle des Verkehrshauses im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten «175 Jahre Schweizer Bahn».

DBL-Themeninsel in der Schienenhalle des Verkehrshauses (Visualisierung, PENGland AG).

Im Rahmen des Jubiläumsfestes zum 175-jährigen Jubiläums des Schweizer Bahnverkehrs in der Region Zentral-Süd wird im Verkehrshaus am Samstag, 22. Oktober, die Ausstellung zum Projekt Durchgangsbahnhof in Luzern eröffnet. Die Ausstellung ist ab 12 Uhr für die Museumsbesucherinnen und -besucher zugänglich. Sie befindet sich im kostenpflichtigen Teil des Verkehrshauses.

Das neue Ausstellungsmodul in der Halle Schienenverkehr bietet abwechslungsreiche Möglichkeiten, den Durchgangsbahnhof zu erkunden. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine interaktive Erlebniswelt zu diesem spannenden Grossprojekt. Die digitalen Elemente der Ausstellung ermöglichen laufende Aktualisierungen zum Projekt, das aktuell in Planung ist. Das Modul wird in Zukunft auch für öffentliche Info-Anlässe genutzt und so für die Bevölkerung zugänglich sein.

Generationenprojekt Durchgangsbahnhof

Die SBB arbeiten derzeit am Vorprojekt, das Anfang 2023 abgeschlossen sein wird. Die nächsten Jahre sind für den Durchgangsbahnhof Luzern ausschlaggebend. Voraussichtlich 2027 wird das Bundesparlament darüber entscheiden, ob er ab zirka 2030 realisiert werden kann. Läuft alles nach Plan, könnte der Durchgangsbahnhof nach einer rund zehnjährigen Bauzeit eröffnet werden.

Der Durchgangsbahnhof Luzern (DBL) stellt die Weichen für mehr Mobilität und ist ein Generationenprojekt für die Zentralschweiz. Er wird die Voraussetzungen schaffen für direktere, häufigere und schnellere Verbindungen im S-Bahn-System der Region und Agglomeration Luzern dank einem dichteren Takt, zum Beispiel auf der Achse Sursee–Luzern– Rotkreuz–Baar.

Das ist zentral, gerade für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung und das Erreichen der Klimaziele. In den Agglomerationen sowie bei Verbindungen zwischen regionalen Zentren liegt das grösste Verlagerungspotenzial zum Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr.

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