Innert einer Woche sind auf dem Rothorn 211 Zentimeter Neuschnee gefallen. Der Pisten- und Rettungsdienst ist im Dauereinsatz, um mit kontrollierten Sprengungen Lawinen auszulösen und die Sicherheit zu gewährleisten.
Gefährliche Präzisionsarbeit
Nach dem Zünden einer Sprengladung bleiben den Lawinensprengern nur 90 Sekunden Zeit, um sich in Sicherheit zu bringen. Die Arbeit erfordert eine spezielle Sprengbewilligung und darf nur von ausgebildeten Fachkräften ausgeführt werden. Jugendliche unter 18 Jahren sind von dieser gefährlichen Tätigkeit ausgeschlossen.
Die Teams arbeiten systematisch die kritischen Hänge ab, um potenzielle Lawinenzüge zu entschärfen. Dabei müssen sie Wetterbedingungen, Schneebeschaffenheit und Geländeformen genau beurteilen.
Sicherheit für Wintersportler
Die präventiven Sprengungen sind entscheidend für die Sicherheit auf den Pisten und in den umliegenden Gebieten. Ohne diese kontrollierten Auslösungen könnten spontane Lawinen Wintersportler und Infrastruktur gefährden.







