Die Universität Luzern hat mit drei Universitäten neue Partnerschaftsabkommen abgeschlossen. Weltweit stehen Studierenden und Mitarbeitenden über 110 Institutionen für einen Austausch zur Verfügung. Radio Lozärn stellt vor.

Die Universität Luzern hat drei neue Partneruniversitäten. Unter anderem auch mit der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg (Bild) hat die Universität Luzern ab dem akademischen Jahr 2020/2021 ein Austauschabkommen. Bild: HO.

Durch verschiedene Abkommen können sowohl Studierende als auch Mitarbeitende der Universität Luzern an einem Austausch mit einer Schweizer Universität (CH-Unimobil) oder einer Universität in- oder ausserhalb Europas («Swiss-European Mobility Programm SEMP» beziehungsweise «Partnership-Programm») teilnehmen. Mobilitätsaufenthalte dauern dabei bis zu zwei Semester. Mit den drei zusätzlichen Partneruniversitäten hat die Universität Luzern neu mit 117 Institutionen ein Mobilitätsabkommen.

Das sind die neuen Partneruniversitäten

Seit Dezember 2019 hat die Universität Luzern mit der Edith Cowan University (ECU) von Perth ein gesamtuniversitäres Austauschabkommen. Die ECU wurde 1991 gegründet und zählt heute rund 30’000 Studentinnen und Studenten. Sie bietet Studiengänge verschiedener Disziplinen an und steht Studierenden aller Fakultäten für ein Austauschsemester zur Verfügung.

Studierende der Rechtswissenschaftlichen Fakultät können ab dem Herbstsemester 2020 einen Mobilitätsaufenthalt an der De Montfort University Leicester (DMU) verbringen, deren Wurzeln bis ins Jahr 1870 zurückreichen. An der DMU sind zurzeit ungefähr 26’000 Studentinnen und Studenten eingeschrieben, welche aus mehr als 130 Ländern stammen.

Die grösste und älteste Hochschule Sachsen-Anhalts

Mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) hat die Universität Luzern ab dem akademischen Jahr 2020/2021 ein Austauschabkommen für Soziologie-Studierende. Die MLU ist die grösste und älteste Hochschule Sachsen-Anhalts und hat zurzeit rund 20’000 Studentinnen und Studenten. Ihr wissenschaftliches Profil ist durch geistes- und naturwissenschaftliche Schwerpunkte geprägt.

Universität Luzern

Die Universität Luzern gehört mit 3007 Studierenden sowie 70 Professuren zu den kleinsten der Schweiz. Ihre Wurzeln reichen weit zurück, seit ungefähr 1600 gibt es in Luzern Studiengänge für Philosophie und Theologie. Neben der Theologischen Fakultät und der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät (ehemals Geisteswissenschaftliche Fakultät) gibt es seit 2001 auch eine Rechtswissenschaftliche Fakultät. Auf das Herbstsemester 2016 hin nahm eine vierte, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät den Studienbetrieb auf. Im August 2019 hat das Departement für Gesundheitswissenschaften seine Arbeit aufgenommen.