Verkehrsunfälle Luzern prägten das vergangene Wochenende mit drei schwerwiegenden Vorfällen. Dabei kam eine junge Frau nach einem Selbstunfall ins Spital, während ein Jugendlicher ohne Führerausweis eine gefährliche Flucht startete.
Ein ereignisreiches Wochenende beschäftigte die Einsatzkräfte in der Zentralschweiz mit mehreren spektakulären Zwischenfällen. Wie die Luzerner Polizei mitteilt, ereigneten sich zwischen Freitag und Sonntag drei Verkehrsunfälle Luzern, die glimpflich hätten ausgehen können. Dennoch musste eine Person mit dem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Verkehrsunfälle Luzern: Selbstunfall in Willisau fordert Helikoptereinsatz
Am Sonntagmittag verlor eine 20-jährige Autofahrerin in Willisau die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Auf der Strecke vom Schlossfeld in Richtung Scheitmatt kam sie in einer Kurve von der Strasse ab. Dabei überschlug sich das Auto und kam schliesslich auf einer Wiese zum Stillstand. Ausserdem musste die Lenkerin zur medizinischen Kontrolle mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 23’000 Franken.
Jugendlicher startet Verfolgungsjagd ohne Führerausweis
Bereits am Freitagabend sorgte ein 16-jähriger Jugendlicher für Aufregung. Der junge Mann fuhr ohne gültigen Führerausweis durch Emmen, als ihn die Polizei auf der Rothenburgstrasse kontrollieren wollte. Allerdings entschied er sich zur Flucht und raste mit übersetzter Geschwindigkeit über die Autobahn A2 in Richtung Sursee. Dabei verliess er die Autobahn und setzte seine gefährliche Fahrt auf der Surentalstrasse in Richtung Geuensee fort.
Inzwischen verlor der Jugendliche die Herrschaft über das Fahrzeug und geriet auf eine Wiese, wo das Auto stecken blieb. Dennoch blieben alle Beteiligten unverletzt. Der Gesamtsachschaden beträgt rund 8’000 Franken. Folglich hat die Jugendanwaltschaft des Kantons Luzern eine Untersuchung eingeleitet.
Polizei stoppt extremen Raser in Rothenburg
Ebenfalls am Freitagabend stoppte die Luzerner Polizei in Rothenburg einen 39-jährigen Raser. Der Mann war auf der Bertiswilstrasse mit massiv übersetzter Geschwindigkeit in Richtung Rain unterwegs. Zudem mass die Polizei in der 80er-Zone eine Nettogeschwindigkeit von 148 km/h. Das bedeutet eine Überschreitung von 68 km/h.
Deshalb stellte die Polizei das Fahrzeug sicher und sperrte dem Lenker den Führerausweis. Er darf bis zum Entscheid des Strassenverkehrsamts kein Motorfahrzeug mehr lenken. Die Staatsanwaltschaft Luzern leitete eine Untersuchung ein und wird über weitere Konsequenzen entscheiden.

