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3 wirklich zeitlose Geschenke für Männer

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Passende Geschenke für Männer zu finden, kann ein ganz schön anstrengendes Unterfangen sein. Wer jedoch auf einige wirklich zeitlose, langlebige Stücke setzt, der liegt immer goldrichtig – und schenkt obendrein für viele Jahre.

„Was schenke ich einem Mann?“ Eine Frage, die sich sowohl vor Weihnachten als auch vor Geburtstagen immer wieder Menschen stellen müssen – und sich darüber den Kopf zerbrechen.

Denn viele Männer sind in Sachen Geschenken äusserst schwierige Zeitgenossen. Entweder besitzen sie etwas schon selbst, kaufen es sich in allerletzter Minute oder sie können damit eigentlich gar nichts anfangen.

Um es ein wenig leichter zu machen, hat sich die Redaktion von Radio Lozärn stellvertretend den Kopf zerbrochen und drei wirklich würdige Geschenkideen zusammengetragen.

Eine Avirex A-2 Jacke

Es gibt viele Jacken. Und ein Grossteil möglicher Schnitte und Modelle passt auch Männern. Wenn es jedoch um eine Jacke geht, die der Beschenkte buchstäblich für den Rest seines ganzen Lebens tragen kann, dürfte die Avirex A-2 mit zu den bestmöglichen Stücken gehören.

Von aussen mag eine solche Jacke unscheinbar wirken. Ein ganz typischer Leder-Blouson mit Kragen, Strickbündchen und aufgesetzten Pattentaschen. Vielleicht etwas konservativ und klassisch. Just das ist jedoch der Clou: Der Jackentyp A-2 ist „„die“ Fliegerjacke unter den Fliegerjacken. Einer der ersten Typen überhaupt, der serienmässig für Piloten gedacht war – und zwar schon seit 1931!

Damals wurde die A-2 offiziell von der US-Luftwaffe eingeführt und wurde rasch zu einem überwältigenden Erfolg. Warm, bequem, extrem robust und dazu glatt genug, um weder in engen Cockpits noch im Angesicht von Fallschirmschnüren zur Gefahr zu werden. Hunderttausende dieser Jacken wurden allein während des Krieges produziert und mauserten sich danach zu einer sehr begehrten Kult-Jacke auch im Freizeitbereich.

Nun gehört Avirex nicht zu denjenigen Firmen, die damals, zu Kriegszeiten, die Jacken anfertigten; das US-Unternehmen wurde sogar erst 1975 gegründet. Und wer im Netz nach einer A-2 Jacke sucht, findet Replikate von zahllosen anderen Herstellern. Dennoch gibt es einen wirklich guten Grund, die rund 800 Franken für eine Avirex auszugeben.

Denn der Hersteller ist der Einzige, der heute noch einen offiziellen Kontrakt mit der US-Luftwaffe für diese Jacken hat. Sie werden zwar nicht mehr im Cockpit getragen, sind dafür aber bei Flugzeug-Crews am Boden unsagbar beliebt. Die strenge militärische Bedingung für diese Jacken: Die für das Leder verwendeten Ziegen müssen in den USA geboren und aufgewachsen sein, das Leder dort gegerbt und verarbeitet werden. Darin unterscheidet sich diese A-2 von allen anderen Modellen.

Übrigens: Wer die A-2 allzu glatt und wenig fliegerhaft findet, bekommt von Avirex alternativ eine G-1. Das ist eine historisch gesehen nur wenig jüngere Abwandlung der A-2 für die US-Marineflieger, die mit Pelzkragen versehen ist – weltbekannt geworden durch Tom Cruise in „Top Gun“. Dort allerdings mit sehr vielen Aufnähern versehen. Solche Geschenke kommen immer gut an!

Eine Rolex Submariner

Schweizer Uhrenhersteller gibt es viele. Schweizer Uhrenhersteller von Weltrang ebenso. Und jeder von ihnen kann zahllose Modelle ins Feld führen, die man hier nennen könnte. Die Rolex Submariner steht jedoch in dieser Liste, weil sie ein uneinholbares Detail voraushat: Sie war 1953 die erste Uhr, die explizit so designt wurde, dass sie sowohl die harten Anforderungen unter Wasser aushalten wie an Land eine gute Figur machen konnte. Bis heute hat sich daran nichts geändert.

Zuvor und noch lange Zeit nach Einführung der Submariner gab es in der Uhrenwelt nur entweder – oder:

  • Entweder eine robuste, chronographisch präzise und wasserdichte Taucheruhr, die jedoch ausnehmend klobig und mehr Werkzeug-Instrument als Schmuckstück war,
  • oder eine im Alltag und zu festlichen Anlässen tragbare Uhr, der es dann aber an Robustheit, Präzision und Wasserdichtigkeit mangelte.

Seitdem sind unzählige Kubikmeter Wasser aus dem Vierwaldstättersee verdunstet und wieder hineingeregnet. Und viele andere Uhrenmodelle schaffen ebenfalls diesen Spagat – auch Rolex tat das mit anderen Modellen. Bloss ist die Submariner bis heute in Kern und Aussehen weitgehend unverändert und schon deshalb ein zeitloser Klassiker.

Zudem ist ihre Optik nach wie vor über alle modischen Strömungen universell geblieben. Mit Metallgehäuse und Metallgliederarmband wirkt sie zu derben Kleidungsstücken weiterhin so passend wie zum feinsten Zwirn – perfekt also für Männer, die nicht wechseln möchten.

Plus: Da die Submariner trotz des komplett mechanischen Uhrwerks ein zertifizierter Chronograph ist, ist sie so ganggenau, dass sie die Konkurrenz zu moderneren Techniken nicht scheuen muss.

Ein Victorinox Alox-Taschenmesser

Mit einem Victorinox ist es ganz ähnlich wie mit der A-2 und der Submariner: Es gibt unzählige Nachbauten, Nachfolger und sonstige Derivate. Jedoch gibt es auch in der Welt der Taschenwerkzeuge nur ein Original, das alles begründete. In diesem Fall das vielleicht weltbekannteste Stück Schweizer Ingenieurskunst.

Im Gegensatz zu den beiden anderen genannten Geschenken wird hierbei jedoch mit voller Absicht nicht nur ein bestimmtes Modell erwähnt, sondern eine Baureihe. Und zwar die mit dem Namen Alox.

Ungleich zu den berühmtesten Vertretern mit den roten Kunststoffgriffschalen kommen die knapp 20 Modelle dieser Baureihe mit Griffschalen aus naturfarbigem Aluminium mit griffigem Waffelmuster – einige wenige Stücke sind jedoch auch in dieser Baureihe in anderen Farben erhältlich.

Doch warum ein Alox-Victorinox? Vor allem, weil diese Stücke noch ein bisschen unverwüstlicher sind als das die bekannten Massenmodelle. Wo deren Kunststoff nach Jahren in Hosentaschen und Händen oft eine zerkratzte Patina bekommt, bleiben die Metallgriffschalen ansehnlicher und sehen generell noch etwas stilvoller aus. Ausserdem waren die Aluminium-Modelle seit 1961 lange Jahre die einzigen, die an die Schweizer Armee ausgegeben wurden – und somit ein zentraler Baustein innerhalb der längeren Geschichte des Schweizer Offiziersmessers.

Dazu jedoch ein guter Rat: Zwar gibt es auch bei den Alox-Messern einige, die schier unglaublich viele Funktionen haben. Wer jedoch wirklich für den alltäglichen Gebrauch schenken möchte, sollte sich eher einschränken, damit das Messer auch wirklich täglich eingesteckt und mitgenommen wird und nicht aufgrund seines Gewichts und der Klobigkeit in einer Schublade einstaubt.

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