Spannendes Zusammentreffen in der Stadt: Regierungsrat Marcel Schwerzmann traf Martina Hirayama, die neue Staatssekretärin des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI in Luzern. Diskutiert wurden unter anderem Fragen rund um die Schweizer Hochschullandschaft.

v.l.n.r.: Christof Spöring, Leiter der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung; Karin Pauleweit, Leiterin Dienststelle Hochschulbildung und Kultur; Staatssekretärin Martina Hirayama; Regierungsrat Marcel Schwerzmann und Josef Widmer, stellvertretender Direktor SBFI, vor dem Eingang des Bildungs- und Kulturdepartementes. Foto: HO

Bildungs- und Kulturdirektor Marcel Schwerzmann hiess Martina Hirayama bei ihrem Antrittsbesuch in Luzern willkommen. Gemeinsam mit den Dienststellenleitenden Karin Pauleweit (Hochschulbereich) und Christof Spöring (Berufsbildung) erörterten sie Fragen rund um die Schweizer Hochschullandschaft sowie die Luzerner Bildungsstrategie im Kontext der nationalen Vorhaben wie Berufsbildung 2030 und die digitale Transformation.

Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Begleitet wurde die Staatssekretärin von Josef Widmer, stellvertretenden Direktor des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und ehemaliger Dienststellenleiter Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern. Martina Hirayama ist seit dem 1. Januar 2019 Staatssekretärin des SBFI. Die promovierte Chemikerin und Betriebswissenschafterin ist damit Leiterin eines bedeutenden Staatssekretariats an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

«Wir brauchen die verschiedenen Bildungswege»

Die Akademisierung nimmt zu, Ausbildungen werden anspruchsvoller, Fachhochschulen versuchen sich stärker zu profilieren. Vom Bund wird entsprechende Koordination verlangt. Wie wollen Sie das steuern, wurde Martina Hirayama kürzlich im Interview mit der NZZ gefragt. «Wir brauchen die verschiedenen Bildungswege für unterschiedliche Interessen und Kompetenzen sowie für die Bedürfnisse der Wirtschaft», so Hirayama.

Wichtig sei die Gleichwertigkeit der beiden Bildungswege. «Wir müssen aufpassen, dass nicht das Gefühl entsteht, der Weg über die Allgemeinbildung, über die gymnasiale Maturität und die universitären Hochschulen sei der Königsweg. Das darf nicht sein, und das ist bis jetzt nicht so. Die attraktive Berufsbildung, die gute Rahmenbedingungen hat und durchlässig bleibt, ist ein wesentlicher Faktor unseres Erfolgs.»