Der Andrang war gross: Auf die öffentliche Ausschreibung der drei Buvette-Standplätze Inseli (zwei Standplätze) und Ufschötti sind insgesamt zwölf Gesuche eingegangen. Für den Standplatz der heutigen «Buvette im Inselipark» wurden acht, für die anderen beiden Standplätze je zwei Gesuche eingereicht. Nun hat die Stadt Luzern entschieden.

Für die Jahre 2021 bis 2027 sind die Buvette-Standplätze vergeben: Auf dem Inseli bleibt alles beim Alten und auf der Ufschötti gibt es einen Wechsel. Die Stadt Luzern hatte die drei Buvette-Standplätze öffentlich ausgeschrieben, dies vom 30. November 2018 bis 31. März 2019. Die zwei auf dem Inseli (heute «Buvette im Inselipark» und «Volière beim Inseli») sowie jenen auf der Ufschötti (heute «Beach-Bar Ufschötti»).

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Bislang wurden seitens der Stadt Luzern für die drei Buvette-Standplätze Jahresbewilligungen erteilt. Wer bereits eine Bewilligung hatte, erhielt diese für das folgende Jahr erneut. Das hat zwar den Charakter der beliebten Buvettes garantiert. Neue Interessierte hatten jedoch keine Möglichkeit, sich für einen Standplatz zu bewerben.

Grosses Interesse und hohe Qualität der Gesuche

Das Interesse an den drei Standplätzen war gross. Insgesamt wurden zwölf Gesuche eingereicht. Besonders erfreulich ist gemäss Stadt Luzern die hohe Qualität der Gesuche, welche wohl nicht zuletzt auf die ausgewiesene Gastro- und/oder Barerfahrung der meisten Gesuchstellenden zurückzuführen ist. Nun wurden die Plätze ab Frühling 2021 für sieben Jahre im Rahmen eines fairen, offenen Verfahrens neu vergeben.

Dadurch entspricht die Stadt der aktuellen Rechtsprechung. Das Verfahren wurde als Wettbewerb ausgestaltet. Dessen Herzstück bilden elf Kriterien, nach welchen die eingereichten Dossiers bewertet wurden. Dazu gehören etwa das Erscheinungsbild, die persönliche Mitwirkung der Initianten sowie das gastronomische und kulturelle Angebot zur Unterhaltung der Gäste, welches die Buvette-Betreibenden individuell anbieten.

Zwei Buvette-Standplätze werden vorläufig nicht ausgeschrieben

So der Standort beim Nordpol in Reussbühl, welcher erst 2016 ausgeschrieben wurde und seit 2017 in Betrieb ist. Dieser Standplatz ist bis und mit Saison 2021 vergeben – zudem besteht eine Option auf Verlängerung um weitere fünf Jahre. Ebenso wird die Buvette Dock 14 auf dem Europaplatz vorläufig nicht ausgeschrieben. Vor einer potenziellen Ausschreibung müssen Nutzung und Bespielung des Platzes geklärt werden.

Die Buvettes haben in den vergangenen Jahren während der Sommermonate viel dazu beigetragen, dass die betreffenden Stadträume zu beliebten Plätzen für die Luzerner Bevölkerung aufgewertet worden sind. Zudem hat das Sicherheitsgefühl zugenommen, Vandalismus und Littering sind zurückgegangen.