Wo haben sich wie viele Menschen mit dem Lungen-Virus angesteckt? Welche Kantone sind bis jetzt vom Coronavirus besonders verschont geblieben und wie viele Menschen liegen in Luzern wegen Corona im Spital? Auf dieser interaktiven Webseite erfahren Sie täglich die neusten Zahlen.

«Corona ist nicht vorbei. Abstand halten, Hände waschen, sich schützen: Das gilt auch in den Ferien», warnte der Luzerner Regierungspräsident Reto Wyss kürzlich in einem Interview.

Entwickelt wurde die erfolgreiche Webseite aus aktuellem Anlass von der Zürcher Firma Kickstart GmbH. Alle Daten bezieht das Unternehmen direkt von den Webseiten der Gesundheitsämter der Kantone. Alle Quellen sind bei den Quellenangaben und bei den neuesten Updates verlinkt.

Diese Corona-Regeln gelten aktuell

  • Im öffentlichen Verkehr muss in der ganzen Schweiz eine Maske getragen werden. Dies hat der Bundesrat beschlossen. Die Regierung möchte so verhindern, dass es bei der Maskenpflicht zu einem kantonalen Flickenteppich kommt.
  • Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss zehn Tage in Quarantäne. 29 Länder stehen auf der publizierten Liste von so genannten Corona-Risikoländern, darunter Serbien und der Schengen-Staat Schweden. Vorgesehen sei, die Liste monatlich zu aktualisieren, auch um die Rechtssicherheit zu gewährleisten.
  • Die Einreisebeschränkungen bleiben bis 20. Juli bestehen. Danach folgt die Schweiz dem Rat der EU und lässt ab dem 20. Juli die Einreise aus Drittstaaten zu. Auch Chinesen könnten dann wieder einreisen.
  • Der Bundesrat hat beschlossen, die Entschädigung für Kurzarbeit von 12 auf 18 Monate zu verlängern. Damit will die Regierung einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit entgegenwirken.
  • Für Selbständige wird die Berechtigung auf Erwerbsersatz rückwirkend und bis Mitte September verlängert.
  • Die Coronakrise wirkt sich massiv auf den Bundeshaushalt aus. Für 2021 budgetiert der Bundesrat ein Defizit von einer Milliarde Franken. Das Defizit könne aber auch höher ausfallen.
  • Der Bundesrat will mit 800 Millionen Franken die Verluste der Unternehmen im öffentlichen Verkehr und im Schienengüterverkehr abfedern.

Luzern warnt vor zweiter Welle

«Corona ist nicht vorbei. Abstand halten, Hände waschen, sich schützen: Das gilt auch in den Ferien», warnte der Luzerner Regierungspräsident Reto Wyss kürzlich in einem Interview. Seit letztem Wochenende werden sämtliche Clubs und Lokale mit Tanzgelegenheit dazu verpflichtet, die genauen Personendaten aufzunehmen und diese auch zu überprüfen. Dafür müssen alle Gäste ihre Identität mit einem amtlichen Ausweis belegen können. Die Betreiber sollen auch bei mindestens 20 Prozent der Gäste überprüfen, ob diese ihnen die korrekte Handynummer mitgeteilt haben. Diese Massnahmen wurden an einem runden Tisch mit den Clubbetreibern festgelegt.

Gesundheitsdirektor Guido Graf zeigte sich erleichtert über die Entscheidung des Bundes, die Maskentragepflicht im öffentlichen Verkehr einzuführen. Die Bevölkerung solle einen Vorrat von 50 Masken pro Person anlegen, so die Botschaft. Hier appelliert die Luzerner Regierung an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Die Luzerner Regierung erachtet das Instrument der Nachverfolgung möglicher Infektionen als sehr wichtig. Damit könnten Infektionsketten unterbrochen werden. Seit der Wiederaufnahme des Contact Tracings am 4. Mai mussten insgesamt 60 Personen in Isolation und 195 in Quarantäne.