Im neusten Vodcast in Andy Wolf’s Morgenshow begibt sich dieser auf unbekanntes Terrain, was er auch offen zugibt. Er wagt mit seinem Gast, Susana, eine Annäherung an das Thema Tantra als Weg von Liebe, Eros und Bewusstsein – jenseits gängiger Missverständnisse. Und diesen stellt sich Susana entschieden entgegen, wie sie im Interview bestätigt: «Die Arbeit, die ich mache, ist nicht ganz das, was sich die Leute vorstellen, sondern es geht viel tiefer. Und deshalb auch der Slogan «mehr als berührt», weil es dich im Innersten berührt».
Die Reaktionen beim Thema Tantra fallen gemäss Susana sehr unterschiedlich aus: «Ich bin seit 2019 damit unterwegs und die Reaktionen fallen sehr unterschiedlich aus. Durch das, dass ich für meine Arbeit einstehe, mich auch positioniert habe und nicht im Versteckten mache, biete ich den Leuten keine Angriffsfläche. Im Gegenteil, sie zeigen sich sehr interessiert. Und dadurch, dass ich mich zeige, was mir sehr wichtig war. Denn meine Arbeit wird oft verurteilt und darum nehmen sie die allgemeine Meinung der Gesellschaft auf und machen sich gar nicht die Mühe, zu hinterfragen, was macht die da nun ganz genau, weil es einen sehr schlechten Ruf hat».
Falsche Vorstellungen
Tantra löst gleichzeitig Sehnsüchte, aber auch Ängste aus, und das hat einen einfachen Grund. Im Unterschied zu den meisten spirituellen Richtungen und Religionen, und auch im Unterschied zu den meisten Formen von Therapie und Selbsterfahrung macht Tantra nicht den obligatorischen Bogen um das Thema Sexualität herum. Zwar scheint das Thema Sex heute weitgehend enttabuisiert zu sein, es prangt uns von überall entgegen, nackte Menschen überall, im TV werden die letzten intimen Geheimnisse preisgegeben. Ganz anders im Thema Tantra. Hier geht es nicht um das vordergründige Ausleben von Sex. Tantra beinhaltet weit mehr als die Beschäftigung mit Sexualität. Tantra ist auch nicht gleichbedeutend mit der bekannten Tantra Massage. Tantra bedeutet in seiner Essenz, das Leben in allen seinen Aspekten annehmen zu lernen, das Leben zu leben, anstatt zu denken und ständig zu bewerten.
Achtsamkeit und Aufmerksamkeit sind entscheidend
Susan ist immer wieder erstaunt darüber, mit welcher Erwartungshaltung die Kunden zu ihr kommen: «Man hat gemeinhin die Vorstellung, dass Tantra das und das ist, Massage mit Happy End, was es nicht ist. Darum ist der Input, den ich hereingebe, nicht gleich Output, was sich die Leute vorstellen, was dann passieren wird. Das ist auch das, was ich immer sage, komm weg von der Vorstellung, dass es passieren wird, hin zu was dein Körper wirklich braucht. Es geht wirklich um die Berührung am ganzen Körper, was es ja auch ist, also eine ganzheitliche Massage. Es geht auch sexuelle Energie und deshalb auch der ganzheitliche Aspekt. Man muss trennen, dass man am ganzen Körper berührt wird und dann muss das und das passieren, sondern schau, was dein Körper gerade braucht. Die Achtsamkeit, im Moment zu sein und sich wieder einmal zu spüren, sich fallen lassen, ohne Erwartungen. Dabei ist das Thema Diskretion sehr wichtig».
Am 21. März 2026 werden die neuen Räumlichkeiten in Buchrain offiziell eingeweiht. Sicherlich ein guter Zeitpunkt, in die interessante Welt von Susana mit Haut und Haaren einzutauchen.








