Heute am 31. Januar 2020 eröffnet die über 120-jährige Confiserie und Bäckerei Bachmann im umgebauten Surseepark ihr neues Fachgeschäft mit integriertem Café.

Vor 123 Jahren übernahm Anton Bachmann, der Urgrossvater von Matthias und Raphael Bachmann, die Bäckerei an der Altstadtgasse 4 in Sursee und legte damit den Grundstein für das rosarote Familienunternehmen. Bild: HO.

Das neue Fachgeschäft mit Café erstreckt sich über eine Galerie und bietet knapp 100 Sitzplätze. Die Besucher können sich an einer exklusiven Praliné-Theke erfreuen, die von einer vier Meter langen «Flowing Chocolate-Wall» durchflossen wird. Die flüssige Schokolade zirkuliert, ist in einem stetigen Kreislauf und lässt Augen leuchten. Durch die grosszügige Fensterfront kann das Geschehen an der Bahnhofstrasse beobachtet werden und die Gäste können sich in Ruhe von den handgemachten Bachmann-Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Das Fachgeschäft widerspiegelt eine Oase des Genusses.

Ein Geschäft mit Tradition und ein emotionaler Standort

Sursee ist für den Luzerner Traditionsbetrieb ein emotionaler Standort, denn dort liegt sein Ursprung. Vor 123 Jahren übernahm Anton Bachmann, der Urgrossvater von Matthias und Raphael Bachmann, die Bäckerei an der Altstadtgasse 4 in Sursee und legte damit den Grundstein für das rosarote Familienunternehmen.

Der 1936 in Luzern geborene Raymond Bachmann weiss gut über die Anfangsjahre zu berichten: «Mein Grossvater Anton Bachmann übernahm 1897 in Sursee die Bäckerei an der Altstadtgasse 4. Die Bauern brachten damals das Mehl und die Bäcker stellten daraus Brot her. Sie bezahlten dem Bäcker einen Backlohn für das Brot, oftmals jedoch erst am Jahresende», erinnert sich Raymond Bachmann. «Aus Ärger über die dazumal eher schlechte Zahlungsmoral der Bauern mit denen man zusammenarbeitete, verkaufte Grossvater Anton Bachmann die Bäckerei in Sursee und erwarb 1934 in der Stadt Luzern die Bäckerei im Wesemlin-Quartier.»

Qualitätsdenken und engagiertes Mitwirken

Die Rückkehr zum Ursprung hat für das Familienunternehmen in der 4. Generation einen emotionalen Stellenwert, sagt Matthias Bachmann: «Als mein Urgrossvater 1897 mit der Bäckerei in Sursee den Grundstein unserer Firmengeschichte legte, konnte er nicht ahnen, wie die Welt 123 Jahre später aussieht. Eines ist jedoch gewiss: Er und seine Nachkommen wären stolz, dass wir nach wie vor mit traditionellem Handwerk Discountern, Grossverteilern und jährlich steigenden Backwaren-Importen die Stirn bieten können. Da wir seit eh und je auf Handarbeit setzen, ist dies in erster Line der Verdienst unserer qualifizierten und motivierten Mitarbeitenden. Ihnen gebührt besonderen Dank. Deren Qualitätsdenken und das engagierte Mitwirken machen nach wie vor den grössten Unterschied.»

Bachmann-Stiftung unterstützt die Heilpädagogische Schule Sursee

Am Eröffnungstag überrascht die Confiserie und Bäckerei Bachmann die Surseerinnen und Surseer mit vergünstigten Probier-Bons aus dem vielseitigen Sortiment, einer speziellen Schutzengeli-Ballonstation für Gross und Klein und einer Degustation der zartschmelzenden und knusprigen Schutzengeli-Truffes. Mit der Lancierung der Schutzengeli-Truffes hat die Confiserie und Bäckerei Bachmann im Jahre 2011 die Bachmann-Stiftung ins Leben gerufen.

Pro verkauftes Schutzengeli fliesst ein Teil des Erlöses in die Bachmann-Stiftung. Wer also ein Schutzengeli kauft, wird selbst zu einem Schutzengel und fördert gemeinnützige Projekte. Die Stiftung unterstützt diverse soziale Engagements rund um die Welt und setzt sich unter anderem für die medizinische Versorgung von benachteiligten und behinderten Kindern ein.