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Fr29Januar
Kriens

«Ebb’ und Fluth»

Das Konzert präsentiert musikalische Werke, die das Element Wasser in seinen vielfältigen Erscheinungen inspirierend erkunden.

Wann
Fr, 29. Januar 2027, 18.00 Uhr
Wo
Hochschule Luzern – Musik
Arsenalstrasse, 28a
6010 Kriens
Veranstalter
Hochschule Luzern – Musik

Wassermusiken auf historischen Instrumenten von Mittelalter bis Moderne

Im Rahmen des Musikfestivals Szenenwechsel der Hochschule Luzern – Musik
 

Acqua – Wasser – Eau:  Die Quelle des Lebens kann sanft, stürmisch, gefährlich oder beruhigend sein. Wasser kann fehlen oder als große Flut bedrohlich werden. Das Programm „Ebb‘ und Fluth“ zeigt, wie das Element Wasser in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen Komponisten und Komponistinnen über Jahrhunderte hinweg zu faszinierenden Werken inspiriert hat, sei es naturalistisch oder allegorisch:  Die drei Quellen in der gleichnamigen Estampie aus dem 14. Jahrhundert; die Tränen der Melancholie in der englischen Renaissancemusik; der Einklang mit der Natur in Franz Schuberts Liedern; die facettenreiche Vertonung der unterschiedlichsten Charaktere in Karlheinz Stockhausens Tierkreis oder in spannenden Klangimprovisationen mit dem nassen Element.
Abschliessend erklingt Georg Philipp Telemanns Ouvertürensuite „Hamburger Ebb‘ und Fluth“, die er 1723 als Festmusik zum 100. Geburtstag der Hamburgischen Admiralität komponierte. Meeresgottheiten der Antike haben ihren Auftritt an der Elbmündung und beleuchten gleichzeitig die Gezeiten des Hamburger Hafenlebens. Telemann schafft tonmalerisch ein humorvolles Wechselspiel zwischen Sturm und Flaute, zwischen Ebbe und Flut.

Programm:

Anonym (14. Jh.)
Istanpitta Tre Fontane

William Byrd (1545–1623)
All as a Sea

John Dowland (1563–1626)
Flow, my tears
Clear or Cloudy


Wasser – Improvisationen

Karlheinz Stockhausen (1928–2007)
aus dem Tierkreis (1974/75)
Krebs, Skorpion, Fische

Franz Schubert (1797–1828)
Am Meer (H. Heine) aus Schwanengesang D 957
Der Schiffer (J. Mayrhofer) D 536


Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)
Ouvertürensuite in C-Dur „Hamburger Ebb‘ und Fluth“ TWV 55:C3
Ouverture
Sarabande „Die schlafende Thetis“. Doucement
Bourrée I & II „Die erwachende Thetis“
Loure „Der verliebte Neptunus“
Gavotte „Die spielenden Najaden“
Harlequinade „Die scherzenden Tritonen“
Der stürmische Aeolus
Menuet I&II „Der angenehme Zephir“
Gigue „Ebbe und Fluth“
Canarie „Die lustigen Bots Leute“

Mitwirkende:

Studierende
Tabea Sterchi, Sopran
Rebecca Beringer, Mezzosopran
Simon Keel, Bass-Bariton
Lilian Keel, Mathilde Jacquier, Traversflöte
Elena Emanuele, Juana Fernandez, Pauline Hürlimann, Laurie Krier, Fiona Rölli, Mathilde Sapin, Blockflöte
Rubén Gómez, Karin Schweizer, Masato Yasumura, Barockoboe
Evgeny Vang, Barockfagott
Alice Fassone, Andreas Lakner, Yuliia Roshko, Jana Traut, Barockvioline
Julianna Odubaio, Anne Sophie van Riel (als Gast), Barockviola
Erik Dolci, Melina Wegner, Barockcello
Daniel Baker, Orgel & Cembalo
Josef Huber, Hammerklavier
Fábio Santos, Perkussion


Dozierende (Mitwirkung & Einstudierung)
Éva Borhi, Barockvioline & Barockviola
Kerstin Fahr, Blockflöte (Mitwirkung Barockvioline)
Claire Garde, Traversflöte
Freddie James, Orgel & Cembalo
Kerstin Kramp, Barockoboe
Jakob Pilgram, Tenor
Daniel Rosin, Barockcello
Bettina Seeliger, Cembalo & Generalbass
Thomas Triesschijn, Fachdidaktik Blockflöte
Yasuyo Yano, Hammerklavier

Schülerinnen und Schüler der Blockflötenklassen der Musikschule Luzern unter der Leitung von Alessandra Riudalbas und Thomas Triesschijn


Konzept & Idee
Kerstin Fahr

Angaben vom Veranstalter, übermittelt über Eventfrog. Ohne Gewähr, es gilt die Angabe des Veranstalters.

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