Im Kanton Luzern häufen sich Meldungen von falschen Polizisten, welche sich telefonisch bei möglichen Opfern melden. Die Luzerner Polizei warnt nun die Bevölkerung.

Die Polizei warnt vor der falschen Polizei. Foto: Pixabay

In den letzten Tagen haben sich mehrere Personen aus dem Kanton Luzern bei der Luzerner Polizei gemeldet, weil sie von falschen Polizisten kontaktiert wurden. Die Betrüger melden sich telefonisch bei den Opfern und täuschen vor, dass sie von der Kantonspolizei sind. Sie erwähnen dabei, dass im betroffenen Quartier mehrfach eingebrochen wurde und erkundigen sich nach möglichem Schmuck und Wertgegenständen beim Opfer. Danach versuchen sie mit den Opfern einen Termin zu vereinbaren.

Die Luzerner Polizei warnt vor diesen falschen Polizisten. Es handelt sich um einen Trick, um bei möglichen Opfern an Schmuck und Wertgegenstände zu kommen. Die Strafuntersuchungsbehörden empfehlen, dass man mit den Personen keine Gespräche führt und umgehend die Polizei informiert. Hinweise bitte direkt an Tel. 041 248 81 17.

So schützen Sie sich bei Telefonbetrug

  • Geben Sie unbekannten Personen keine Informationen zu ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte.
  • Prüfen Sie, ob Sie einen Telefonbucheintrag benötigen.
  • Melden Sie verdächtige Anrufe sofort der Polizei (Notruf 117).

Falsche Polizisten in Bern erfolgreich

Betrüger, die sich als Polizisten ausgaben, haben in den letzten Wochen in Bern über 80’000 Franken erbeutet. Die akzentfrei hochdeutsch sprechenden Täter riefen die Opfer an und gaben vor, Ermittlungen zu Einbruch- oder anderen Delikten zu tätigen. Dabei sei in den Effekten von verhafteten Einbrechern die Adresse der Angerufenen gefunden worden, sagten die Betrüger laut einer Mitteilung der Berner Kantonspolizei und der Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte. Teilweise wurde auch behauptet, Betrüger hätten Zugriff auf die Bankkonten der Angerufenen.

Betrüger, die sich als Polizisten ausgaben, haben in den letzten Wochen in Bern über 80’000 Franken erbeutet. Bild: Pixabay.

Aus Sicherheitsgründen müssten die Opfer deshalb auf der Bank Bargeld abheben und an die Polizei übergeben. Die falschen Polizisten machten in der Folge mit den Angerufenen einen Übergabeort für das Geld ab.