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Luzern: Deutliches Ja zum neuen Verwaltungsgebäude

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Der Luzerner Regierungsrat freut sich über die klare Zustimmung für das neue Verwaltungsgebäude am Seetalplatz in Emmen. Finanzdirektor Reto Wyss sagt: «Mit dem Ja an der Urne stärken wir den Zusammenhalt im Kanton Luzern und fördern die neue und künftige Arbeitskultur bei den Mitarbeitenden.»

Regierungsrat Reto Wyss an der Medienkonferenz vom 28. November 2021.

Nach mehreren Jahren Planung ist nun klar: Der Kanton Luzern kann das neue 177,4 Millionen Franken teure Verwaltungsgebäude am Seetalplatz in Emmen bauen. Das hat die Luzerner Stimmbevölkerung am 28. November 2021 mit 116’302 Ja- zu 62’860 Nein-Stimmen entschieden. Die Stimmbeteiligung betrug 67,12 Prozent.

Klares Votum für einen innovativen Kanton

Der Luzerner Finanzdirektor, zuständig für die kantonalen Hochbauten, freut sich über die Zustimmung zum Projekt. «Es ist ein Ja für die Zukunft und ein Ja für einen innovativen Kanton und Arbeitgeber. Besonders freut mich der hohe Ja-Stimmenanteil der Standortgemeinde Emmen.» Mit diesem Bau investiere man in die Zukunft des Kantons, betont Regierungsrat Reto Wyss. Erstens, weil man für die Bevölkerung bessere Leistungen zu einem günstigeren Preis schaffe und zweitens, weil mit dem neuen Verwaltungsgebäude der Arbeitswelt der Zukunft Rechnung getragen werde. Darum freut sich der Finanzdirektor, dass die Mehrheit der Bevölkerung dem Kantonsrat gefolgt ist. Er nimmt jedoch auch die Skepsis der Minderheit ernst, wie er am Sonntagnachmittag vor den Medien sagte.

Auch in Emmen ist die Freude gross. Gemeindepräsidentin Ramona Gut-Rogger sagt: «Die Erstellung zahlreicher Hochbauten soll den Seetalplatz komplettieren und ein attraktives und pulsierendes Zentrum entstehen lassen. Der Neubau der Verwaltung ist ein wichtiges Entwicklungsprojekt auf diesem Weg zum lebendigen, urbanen Zentrum in Emmen. Wir freuen uns auf diese Weiterentwicklung.»

Luzern neun Millionen Franken pro Jahr

Mit der neuen kantonalen Verwaltung am Seetalplatz entsteht für die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons eine zentrale Anlaufstelle. Für 1450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird der Seetalplatz zum neuen Arbeitsort, der mit allen Verkehrsmitteln gut erschlossen ist. Durch die Zentralisierung von 30 Standorten spart der Kanton Luzern wiederkehrend neun Millionen Franken pro Jahr. Im Gegenzug werden an attraktiven Lagen in der Stadt und Agglomeration Luzern Wohnraum oder Büroflächen im Umfang von rund 250 Vierzimmerwohnungen frei. Im Jahr 2026 sollen die 1450 Mitarbeitenden in Etappen den Neubau beziehen, der von Losinger Marazzi AG mit den Max Dudler Architekten realisiert wird.

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