Der Kanton Luzern hat bei den Härtefällen einen Meilenstein erreicht: Fast alle eingegangenen Gesuche von Luzerner Unternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie starke Einbussen hinnehmen mussten, sind abschliessend beurteilt.

1760 Anträge sind in den letzten Monaten geprüft und entschieden worden. Das ist die Zwischenbilanz:

  • 1314 Gesuchstellende erhielten einen positiven Bescheid
  • 409 Gesuche wurden abgelehnt
  • 37 Gesuche sind noch in Prüfung
  • 700 Betriebe haben zusätzliche Nachzahlungen erhalten (vorwiegend die Gastronomiebranche für die Monate März und April 2021)
  • Der Kanton Luzern hat bis dato 171,4 Millionen Franken für Härtefallhilfe genehmigt
  • Davon sind bereits rund 157,8 Millionen Franken ausbezahlt. Der Rest befindet sich im Auszahlungsprozess, ist also bereits genehmigt.

Härtefallprogramm läuft weiter

Ist das Härtefallprogramm nun abgeschlossen? «Nein», sagt Regierungsrat und Finanzdirektor Reto Wyss, «der Bund gibt vor, dass notleidende Unternehmen auch eine Unterstützung für das erste Halbjahr 2021 geltend machen können, darum nehmen wir weiterhin Gesuche entgegen.»

Nachdem der Kanton Luzern nun einen wichtigen Meilenstein erreicht hat, wird, wo nötig, zusätzliche Unterstützung für die erste Hälfte des laufenden Jahres geleistet. Für die Zeit danach ist Reto Wyss vorsichtig optimistisch, «denn die Wirtschaft konnte dank der Öffnungsschritte angekurbelt werden und die meisten Unternehmen können wieder arbeiten wie vor der Krise». Der Finanzdirektor ist sich bewusst, dass es auch Branchen gibt, die sich weiterhin in einer schwierigen Situation befinden wie beispielsweise die Hotellerie.

Adresse für Fragen
Unternehmen mit Fragen können sich weiterhin über haertefall@lu.ch melden. Zudem sind ab Mitte Juli Nachreichungen der Unterlagen für die Unterstützung des ersten Halbjahres 2021 möglich.

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