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Luzern

Luzerner Seebecken: Archäologische Bohrungen mit Taucher beim Bahnhof

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Ab dieser Woche führt die Kantonsarchäologie im Luzerner Seebecken erneut Tauchgänge und Bohrungen durch. Diese sollen Aufschluss darüber geben, ob und wo archäologisches Schichtmaterial vorhanden ist. 

Die Arbeiten sind mit der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee abgesprochen und finden jeweils ab dem späten Nachmittag und abends statt, um die Schifffahrt nicht zu beeinträchtigen.

Die Kantonsarchäologie Luzern führte im August und September 2021 in Zusammenarbeit mit der SBB umfangreiche Untersuchungen im Luzerner Seebecken durch, die im Zusammenhang mit den Vorabklärungen zum Projekt Durchgangsbahnhof Luzern standen.

Taucher im Einsatz

Diese Woche startet eine zweite Untersuchungsetappe, welche einige Tage dauern wird. Zwei Taucher der Unterwasserarchäologie Zürich werden im Bereich vor der Schiffstation Bahnhofquai von Hand Bohrungen durchführen. Der Durchmesser der Bohrungen liegt bei knapp 3 cm, die maximale Tiefe beträgt 2,5 Meter. Die Taucher werden von einem Einsatzboot begleitet. Die Bohrkerne werden Aufschluss darüber geben, ob sich im untersuchten Perimeter archäologisches Schichtmaterial erhalten hat und wenn ja, wie weit sich eine allfällige Schicht ausbreitet.

Die Arbeiten sind mit der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee abgesprochen und finden jeweils ab dem späten Nachmittag und abends statt, um die Schifffahrt nicht zu beeinträchtigen.

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