Im Auftrag von 175 Zentralschweizer Gesundheitsbetrieben setzt sich XUND für die Aus- und Weiterbildung von qualifizierten Fachkräften ein. Am Standort Luzern investiert XUND 50 Millionen Franken in das neue Bildungszentrum.

Für die Pflege und biomedizinische Analytik entsteht eine moderne Lernumgebung. Die Delegierten der Alters- und Pflegezentren, Spitäler sowie Spitex-Organisationen besichtigten den Neubau vor der Eröffnung im September 2019. Die Nachfrage an qualifizierten Fachkräften im Gesundheitswesen nimmt aufgrund der demografischen Entwicklung zu. Aktuell absolvieren 2500 Lernende und Studierende eine praxisorientierte Aus- oder Weiterbildung bei XUND. An der Delegiertenversammlung nahmen die Anwesenden erfreut Kenntnis vom erfolgreichen Jahr 2018. Dazu gehörte auch der planmässige Baufortschritt des neuen Bildungszentrums.

Delegierte der Alters- und Pflegezentren, Spitäler sowie Spitex-Organisationen besichtigen das neue Bildungszentrum XUND. Foto: XUND OdA Gesundheit Zentralschweiz.

«Um am Puls der Zeit zu bleiben, braucht es eine moderne Lernumgebung. Der Neubau auf dem Areal des Luzerner Kantonsspitals in Luzern bietet die Infrastruktur für Ausbildungen in der Pflege, der biomedizinischen Analytik, Nachdiplomstudien und Weiterbildungen. Den Neubau können wir planmässig im September 2019 eröffnen», führte Marco Borsotti, Präsident Organisation der Arbeitswelt (OdA) Gesundheit Zentralschweiz und Präsident der Baukommission, aus. An der Delegiertenversammlung der OdA haben die Branchenvertretenden der Alters- und Pflegezentren, Spitäler sowie Spitex-Organisationen erstmals vor Ort einen Einblick in das neue Bildungszentrum erhalten.

Einzug in das Bildungszentrum XUND

Der Aus- und Weiterbildungsbetrieb bei XUND wird von über 100 Mitarbeitenden an den Standorten Luzern und Alpnach sichergestellt. Über 600 externe Dozierende prägen die praxisorientierten Bildungsangebote. In Luzern findet der Unterricht heute in sechs verschiedenen und zum Teil dezentralen Gebäuden statt. Der Neubau bietet für die Studierenden modulare Räume, Lerninseln, drei alltagsnahe Situationszimmer, eine Mediothek und weitere Angebote. «Der Neubau soll nicht nur ein Bildungszentrum sein, sondern auch Lern-, Arbeits- und Begegnungszentrum», erklärt Dominik Utiger, Präsident des Bildungszentrums. Folgerichtig ist auch das XUND Bistro im Erdgeschoss öffentlich zugänglich.

Ausbau in Alpnach geplant

XUND bildet an den zwei Standorten Luzern und Alpnach aus. Lernende Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe) sowie Assistentinnen und Assistenten Gesundheit (AGS) besuchen die überbetrieblichen Kurse seit 2010 in Alpnach. Auch das Praxistraining der angehenden Pflegefachpersonen findet im Kanton Obwalden statt. Aufgrund der zunehmenden Anzahl Lernenden und Studierenden sowie neuen Lehr- und Lernformen nimmt der Raumbedarf zu. «Aktuell planen wir deshalb den Ausbau mit fünf zusätzlichen Schulungs- und Trainingsräumen», so Utiger.