Trockene Augen kommen sehr häufig vor. Dabei ist die Tränenflüssigkeit in der Zusammensetzung verändert und bietet keinen richtigen Schutz mehr für die Augenoberfläche. Dies führt unter anderem zu Trockenheitsgefühl, Rötung, Brennen und Jucken der Augen.

Falls die Ursache pathologischer Art ist, sollten Sie einen Augenarzt konsultieren, der Ihnen eine entsprechende Behandlung verschreiben wird. Foto: Pixabay.

Um trockene Augen zu verhindern, gibt es einige einfache Tipps: Lüften Sie die Räume, in denen Sie sich aufhalten zwei- bis dreimal pro Tag. Vermeiden Sie Zugluft, insbesondere einen frontalen Luftstrom auf die Augen. Zigarettenrauch trocknet die Augen aus und sollte daher auch vermieden werden. Achten Sie darauf, dass Sie regelmässig blinzeln, dieser Vorgang dient der gleichmässigen Befeuchtung der Augen. In Apotheken erhalten sie zudem Tropfen oder ähnliche Produkte, die das Auge vor dem Austrocknen schützen.

Ein unbehandeltes stark ausgeprägtes Trockene-Augen-Syndrom kann zu einer vollständigen Trübung der Hornhaut führen. Zudem kann es zu einer Entzündung kommen. Dies kann jedoch verhindert werden. Falls die Ursache pathologischer Art ist, sollten Sie einen Augenarzt konsultieren, der Ihnen eine entsprechende Behandlung verschreiben wird.

Symptome bei trockenen Augen:

  • Fremdkörpergefühl (Sandkorn im Auge)
  • Brennende oder beissende Augen
  • Trockenheitsgefühl
  • Gerötete Bindehaut
  • Tränende Augen bei Wind und wechselnden Lichtverhältnissen
  • Gerötete Lider oder Lidränder
  • Verklebte Augen beim Aufwachen
  • Juckende Lidränder
  • Müde Augen
  • Sehstörungen
In der Regel genügt die Behandlung mit Tränenersatzmitteln in Form von Augentropfen, Gel oder Salbe. Foto: Pixabay.

Welche Art von Behandlung empfiehlt sich?

Wird das Trockene-Augen-Syndrom frühzeitig erkannt, genügt in der Regel die Behandlung mit Tränenersatzmitteln in Form von Augentropfen, Gel oder Salbe. Eine konsequente Reinigung der Lider ist unerlässlich. Eine Behandlung, resp. eine Behandlungsänderung allfälliger anderer Erkrankungen wird natürlich empfohlen. Zudem gilt es, Situationen wie klimatisierte oder überhitzte Räume, hohe Ozonbelastung und Tabakrauch, die trockene Augen verursachen, zu meiden. Das Wichtigste ist natürlich, die Ursache der Benetzungsstörung herauszufinden und diese so rasch wie möglich zu behandeln.

Fragen Sie Ihren Augenarzt oder Ihren Optiker

Das Trockene-Augen-Syndrom schliesst das Tragen von Kontaktlinsen nicht unbedingt aus. Am besten fragen Sie Ihren Augenarzt oder Ihren Optiker, welcher Linsentyp sich in Ihrem Fall empfiehlt. In den letzten Jahren wurden zahlreiche neue Linsenmaterialien entwickelt, die auch bei verminderter Tränenflüssigkeit eine gute Verträglichkeit gewährleisten. Dadurch können heute viele Leute Linsen tragen, die bisher darauf verzichten mussten.

Radio Lozärn empfiehlt: Diese Information kann keine ärztliche Beratung, Diagnostik oder Therapie ersetzen. Surfen im Internet ersetzt den Arztbesuch nicht.