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Uni Luzern: Kantonsrat entscheidet über zwei neue Fakultäten

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Die Universität Luzern plant zwei neue Fakultäten: eine für Gesundheitswissenschaften und Medizin sowie eine für Verhaltenswissenschaften und Psychologie. Heute haben Bildungs- und Kulturdirektor Marcel Schwerzmann und Rektor Prof. Dr. Bruno Staffelbach das Vorhaben präsentiert.

Anfang 2023 soll das bestehende und bereits etablierte Departement für Gesundheitswissenschaften und Medizin zu einer eigenen Fakultät werden. Neu gegründet werden soll die Fakultät für Verhaltenswissenschaften und Psychologie.

8 Millionen Franken zugesagt

Zur Schaffung der neuen Fakultäten ist eine Anpassung des Universitätsgesetzes nötig. Dazu fand von Mitte Dezember 2021 bis Mitte März 2022 eine Vernehmlassung statt. Nach der Auswertung legt der Regierungsrat dem Kantonsrat die Gesetzesänderung zum Beschluss vor. Geplant ist, dass der Kantonsrat die Vorlage im September und Oktober 2022 in zwei Sessionen berät. Sie unterliegt dem fakultativen Referendum und soll auf den 1. Februar 2023 in Kraft treten.

Mit den zwei neuen Fakultäten will die Universität Luzern ihr Angebot als humanwissenschaftliche Institution vervollständigen und abrunden. Die Aufbaukosten der neuen Fakultäten bezahlt die Universität aus privaten Donationen. Dafür haben eine Privatperson und zwei Stiftungen Donationen von mehr als 8 Millionen Franken zugesagt, wie Bruno Staffelbach an der Medienkonferenz erklärte.

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