Keine andere Kryptowährung erlebte 2020 eine solche Berg- und Talfahrt wie der Bitcoin. Nach einem Einbruch von fast 50 Prozent im Frühjahr hing der Kurs lange Zeit an der Schwelle von 10.000 Dollar fest. Seit Oktober feiert der Bitcoin jedoch ein fulminantes Comeback und nähert sich mit imposanten Schritten seinem Rekordhoch. Da lohnt sich ein Ausblick auf das neue Jahr.

Kursanstieg auf 40.000 Dollar bis Ende 2021?

Abgesehen von kleineren Ausrutschern bewegt sich der Kurs des Bitcoin bereits seit Anfang Dezember über der Marke von 19.000 Dollar. Die wichtige Marke von 20.000 Dollar wurde bisher nur knapp verfehlt. Führende Analysten gehen davon aus, dass sich der Aufschwung 2021 fortsetzt. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hält in ihrer jüngst veröffentlichten Ausschau bis Ende 2021 einen Kurs von 40.000 bis 50.000 Dollar vor möglich. Andere Analysten gehen sogar von bis zu 100.000 Dollar aus. Zwischenzeitliche Einbrüche müssen natürlich immer einkalkuliert werden. Mit dem Algorithmus Bitcoin Superstar lassen sich Kursschwankungen sehr genau vorhersagen. Die positiven Einschätzungen beruhen gleich auf mehreren Faktoren.

PayPal sorgt für Aufschwung

Wie der Zahlungsdienstleister jüngst mitteilte, steigt das Unternehmen nun ebenfalls in den Handel mit Kryptowährungen ein. Im ersten Schritt können Kunden in den USA per PayPal Bitcoins sowie weitere Kryptowährungen kaufen und verkaufen. Zum Jahresbeginn ist dann auch die Zahlung mit Bitcoins via PayPal möglich. Es ist geplant, das Angebot im Laufe des Jahres auf weitere Länder auszuweiten.

Nach Veröffentlichung der Nachricht legte die PayPal-Aktie um drei Prozent zu. Für den Bitcoin ging es gleich um acht Prozent nach oben. Es ist zu erwarten, dass der Einstieg von PayPal eine Signalwirkung auf andere Unternehmen hat. Bei einigen Mitbewerbern wie Square und Robinhood Markets können schon seit längerem Kryptwährungen gehandelt werden.

Bitcoins als Inflationsschutz

Der Trend zu Negativzinsen dürfte sich auch im kommenden Jahr fortsetzen. Das Vermögen der Anleger verliert dadurch immer mehr an Wert. Neben Aktien und Immobilien spielen Kryptowährungen beim Inflationsschutz eine größere Rolle. Besonders in Ländern mit einer hohen Teuerungsrate weichen immer mehr Anleger auf den Bitcoin aus. Dieser Trend lässt sich unter anderem in Südamerika oder Afrika bereits seit längerer Zeit beobachten.

Da Regierungen und Notenbanken immer mehr Geld in den Kapitalmarkt pumpen, ist in Zukunft von einer kräftig steigenden Teuerung auszugehen. Die Begrenzung auf 21 Millionen Stück macht den Bitcoin hier zu einer interessanten Alternative. Das im Mai durchgeführte dritte Halving wirkt sich ebenfalls positiv aus, da dies zu einer Halbierung bei den neu zu schöpfenden Bitcoins führt.

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