Im aktuellen Vodcast auf Radio Lozärn begrüsste Andy Wolf mit Flurina Tschopp die Key Account Managerin B2B der Firma Artoz Papier, die seit 40 Jahren von Villmergen die Leidenschaft für Papier und komplementären Kreativprodukten in die ganze Schweiz hinausträgt. Das umfassende Sortiment ist sowohl für den geschäftlichen wie auch privaten Bereich bestimmt. Mit neuen Ideen und Optimismus begegnet Artoz Papier der rückläufigen Marktentwicklung.
Dazu Flurina Tschopp: «Die Firma Artoz Papier gibt es seit dem Jahr 1979, gegründet in der Schweiz, von Hans-Albert Kufferath, die Firma wurde mit Papier und Karten gross. Also Karten in diversen Farben und Formaten unter der Linie 1001. Denn wir haben 1001 Farben und Formate angeboten. Und die ganze Kollektion heisst bis heute so. Wie wir alle wissen, ist Papier leider sehr rückläufig, gerade in der heutigen Zeit mit der Digitalisierung. Mein Mann, der seit 2018 in der Fima mit dabei ist und diese im 2021 als Hauptaktionär übernommen hat, überlegte, wie man Artoz wieder attraktiver machen kann. Die Frage war, wie werden wir zeitgemässer, mit Produkten, die attraktiv sind. Nicht nur Papiertiger, sondern auch für andere Dinge. Und den Geschenkbereich ist eh etwas, dass wir beide lässig finden, und dann kam die Idee, da einzusteigen».
Die Tischbombe ist ein Schweizer Produkt
Dieser Entwicklungsprozess brachte dann die Tischbombe hervor, welche wiederverwendet werden kann. Ganz im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens, den Papier seit jeher ausstrahlt. Und der Clou daran: Die Tischbombe funktioniert ohne Feuer und sie kann mit dem eigenen Konterfei versehen werden. Seit März 2024 ist diese Tischbombe auf dem Markt und kann über den bekannten Fachhandel bezogen werden. Dort findet man sie auch vorgebrandet mit Sujets wie Happy Birthday und dergleichen vor. Die Tischbombe kann individuell bis maximal 250 Gramm Inhalt befüllt werden.
Seit kurzem mit Onlineshop am Markt
Um der chinesischen Übermacht entgegenzuwirken und die Sichtbarkeit der Firma Artoz Papier markant zu erhöhen, wurde ein Onlineshop lanciert. Denn Flurina Tschopp stellt immer wieder fest, dass es mit der Markenbekanntheit hapere. Wenn sie aber den Kunden sage, dass es in der Papierabteilung von Manor eine Wand, die voll ist mit diversen farbigen A4-Papieren und Karten, gebe, komme es regelmässig zum Aha-Effekt. Der Onlineshop ist das eine, das andere sind die sozialen Medien, die von Flurina Tschopp aktiv bespielt werden. Das sei das erste Mal, dass die Artoz Papier in ihrer Firmengeschichte in den Direktverkauf gehe, denn bisher wurden ausschliesslich Händler wie zum Beispiel Papeterien mit den Produkten beliefert. Flurina erhofft sich vom Onlineshop einiges. Dadurch sollen die Verluste im Markt aufgefangen werden.
Die Strategie, welche übrigens mit grossen Händlern im Vorfeld besprochen wurde, ist klar: Man will die Kunden, welche verloren gingen, weil sie nicht mehr in die Papeterie Geschäfte gehen, auf dem Onlineweg zurückholen. Mit der Entwicklung von verschiedenen neuen Produkten im Geschenkbereich wird es Flurina Tschopp und der Artoz Papier sicherlich nicht langweilig.







