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Luzern

Schluss mit Niederlagen: Jetzt redet FCL-Chef Bernhard Alpstaeg

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Nun präsentiert der Schweizer Dämmkönig (Swisspor) seine Vision für den FC Luzern und erklärt, wieso er den Verwaltungsrat neu strukturieren will. Stefan Wolfs Stunden sind gezählt. 

Unruhe in Luzern - Alpstaegs Rundumschlag trifft den FCL mit voller Wucht - Sport - SRF

Am kommenden Donnerstag kommt es beim FC Luzern zur doppelten Generalversammlung! Club-Boss Bernhard Alpstaeg will den Verwaltungsrat neu strukturieren. Das führte zu heftigen Protesten. Jetzt äussert sich Alpstaeg erstmals in einem Communiqué zu seinen Plänen. Immerhin: Er hat eine Vision.

Irreführende und beispiellose Kampagne

Seine Familie und er seien zuletzt durch eine von der Klubleitung unterstützte, irreführende und beispiellose Kampagne beleidigt und bedroht worden. Bernhard Alpstaeg: «Das tut weh, wird mich aber keineswegs vom eingeschlagenen Weg abbringen», schreibt Alpstaeg einleitend. «Im Gegenteil: Denn mir geht es primär um das Wohl des FC Luzern und seiner Mitarbeitenden.»

Bernhard Alpstaeg formuliert in seiner Mitteilung deutlich, was ihm beim FC Luzern wichtig ist. «Ich bin für klare Strukturen. Der Besitzer besitzt und gibt die Linie vor, der Präsident repräsentiert und der Verwaltungsrat überwacht. Der Geschäftsführer führt, der Sportchef stellt das Team zusammen und der Trainer dirigiert die Mannschaft. Der Spieler trainiert und spielt.» Damit die vielen kompetenten Mitarbeiter beim FCL ihre Potential ausschöpfen können, brauche es eine fähige Geschäftsleitung, schreibt Alpstaeg.

Anregungen vom Chef wurden ignoriert

Der Club-Besitzer erklärt weiter, dass er denen gerne viel Freiraum gewähre, die ihre Arbeit machen würden. «Ich bin sogar froh, wenn ich mich aus dem Alltagsgeschäft heraushalten kann», so Alpstaeg. «Ich greife nur ein, wenn die Dinge nicht laufen, wie sie sollten. Das ist momentan leider der Fall. Der Auslöser meines Eingreifens war, dass Anregungen von mir ignoriert wurden und mir sogar Akteneinsicht verweigert wurde.»

Bernhard Alpstaeg spricht Klartext: «Wir müssen unter den absolut besten Schweizer Clubs sein. Das ist ein ambitioniertes Ziel und dafür werde ich alles tun.» Es müsse Schluss sein mit der Verherrlichung von Mittelmässigkeit und Niederlagen. 

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