Der Sänger KUNZ, mit vollem Namen Marco Kunz, gehört schon seit Jahren zu den angesagtesten Künstlern in der mittlerweile breit aufgestellten Schweizer Musikszene. Nach einer längeren Pause, in welcher er sich neuen Projekten sowie seiner Familie widmete, ist er mit einer neuen Single, einem neuen Album und einer Tour, die für 2026 angekündigt ist, am Start. Im Vodcast von Andy Wolf auf Radio Lozärn gibt KUNZ einen Einblick in die momentane Gefühlslage und in seine Zukunftspläne.
«Die Sache mit den Familienkonzerten ist echt cool, wir haben gemerkt, dass auch kleine Kinder an die Konzerte kommen, und Clubkonzerte sind nun mal nicht gemacht für Kinder unter 10 Jahren. Es ist heiss, es geht lang, wir spielen immer sehr lang und es ist ein grosses Gedränge. Ich habe ja selber kleine Kinder und ich denke, wenn die da vorne stehen, dann ist das problematisch. So haben wir gefunden, für Clubkonzerte eine Altersbeschränkung bis 10 Jahre zu machen und für die Jüngeren Familienkonzerte in Luzern und Bern zu organisieren. Dann haben die Eltern auch mehr Freude und das kommt auch gut an, dann gehen wir mit der ganzen Band und spielen für die Kleinen».
Vorverkauf für neue Tour läuft auf Hochtouren
Seit dem 10. Juni 2025 läuft der Vorverkauf für die Tour, welche im kommenden Jahr geplant ist. Und dafür hat sich Marco Kunz etwas ganz Spezielles ausgedacht, denn er hat die Telefone seiner Fans gleich selbst entgegengenommen: «Die Reaktionen waren mega. Es haben wirklich Fans angerufen, die bereits seit Jahren an die Konzerte komme. Sie haben es genossen, bei mir direkt Billette zu bestellen. Und ich habe es auch toll gefunden. Also, ich bin nicht der Bürohengst, der mit dem 10-Finger-System umgehen kann, bei mir herrscht das System Adler. Viele wollten noch einen kurzen Schwatz halten. Einer war gerade noch beim Heuen, das fand ich megaschön. So habe ich ein wenig das Leben meiner Fans kennen gelernt. Es waren alles nette Leute, die angerufen haben. Aber es ist ja klar, sie wollen ans Konzert kommen, es sind nicht Leute, die sagen, dass ich blöde Musik mache».
Seit 2014 am Durchstarten
Die Präsenz von Marco Kunz nahm seit 2014 stetig zu. Zwei Mal gewann er in dieser Zeit den Prix Walo den Swiss Music Award. Auf die Frage von Andy Wolf, wie er sich in den vergangenen rund zehn Jahren selbst reflektiert, antwortet er: «Spontan gehen mir Dankbarkeit und Demut durch den Kopf. Ich habe viele Berufskollegen und -kolleginnen, die genauso viel Energie und Leidenschaft in ihr Projekt legen und nicht so erfolgreich sind. Ich durfte mit meiner Band zusammen ein treues Live-Publikum erspielen, welches da ist und jedes Konzert der Tour besucht. Sie kennen nicht einmal die neue Musik, aber sie denken, es kommt schon gut. Und ja, Demut, denn ich durfte immer gesund bleiben, durfte immer singen und ich hatte nie Probleme mit Lampenfieber und das ist megaschön».
Im Moment ist Marco Kunz mit dem Einspielen des neuen Albums beschäftigt, welches nach seiner Aussage ein Megabuntes wird. Man darf sicher sein, dass er damit wieder die Spitzenplätze der Schweizer Hitparade anvisiert.


