Wie ist das Freizeitverhalten der Zentralschweizer Prominenz? bestforyou will es wissen. Heute mit dem Schweizer Musiker Florian Ast.
Florian, wie sieht ein typischer freier Tag in deinem Leben hier in der Zentralschweiz aus?
Aus privaten Gründen hat es mich vor ein paar Jahren wieder in das Schweizer Mittelland verschlagen. Ich habe jedoch wunderschöne Jahre in der Zentralschweiz verbracht – und wenn ich daran denke, überkommt mich durchaus ein wenig Heimweh.
Welches ist dein liebster Ort in der Zentralschweiz zum Entspannen und Warum?
Als Böötler liebe ich natürlich den Vierwaldstättersee. Aber auch der Sarnersee war für mich immer ein Highlight. Ich habe viel Zeit meines Lebens dort verbracht – besonders auf Spaziergängen rund um den See. Diese Erinnerungen möchte ich nie missen. Es gibt so viele schöne Orte bei euch!
Welches ist dein Lieblingscafé oder Lieblingsbar oder Lieblingsrestaurant in unserer Region?
Da ich viele Restaurantbesitzerinnen und -besitzer in der Region kenne, möchte ich mich nicht auf ein einzelnes Restaurant festlegen – ihr habt einfach so viele gemütliche und hervorragende Lokale! Besonders gute Gespräche und lustige Abende hatte ich mit einem guten Freund in der Bar Leon in Luzern. Und zum Entspannen besuche ich immer wieder gerne das Wilerbad in Obwalden.
Es sind auch Freundschaften entstanden, die bis heute bestehen. Etwa mit Andi Reinhard und seiner Familie, die Restaurants geführt haben – unter anderem jenes, in dem ich meine Hochzeit gefeiert habe. Oder Kudi in Alpnach im Restaurant Schlüssel – wir hatten beide einen Neufundländer-Hund.
Das Hotel Engel in Sachseln inspirierte mich sogar zu einem gleichnamigen Song für DJ Ötzi, der später Teil eines sehr erfolgreichen Albums wurde. Auch an den Kaiserstuhl in Lungern, Muffis Nachtrestaurant, das Formula in Sarnen, den Landgasthof Grossteil, oder das Zollhaus bei Heidi denke ich gerne zurück.
Ja – ich hatte eine schöne Zeit in der Zentralschweiz.
Welches war das verrückteste Erlebnis, das du jemals in deiner Freizeit hier erlebt hast?
Da gäbe es einiges! Aber ein Erlebnis war besonders schräg: Ein Paparazzi verfolgte mich einmal – und damals gab es noch den Seestern, das Schiff auf dem Sarnersee. Franz, der Besitzer des Schiffs sah mich vom Wasser aus, wie ich an Land mit meinem Hund Paul unterwegs war – und wie ich verfolgt wurde. Er rief mir zu: «Komm zu mir auf den Seestern – hier bist du in Sicherheit!» Das habe ich dann auch gemacht. Die Schlagzeile am nächsten Tag lautete: «Sie trauert – und er fährt Schiffli.» Unglaublich!
Du hast Obwalden verlassen und bist nach Feldbrunnen gezogen. Könntest du dir wieder vorstellen, in die Zentralschweiz zurück zu ziehen?
Auf jeden Fall – keine Frage! Wer weiss, was das Leben noch bringt. Ich denke sehr gerne an meine Zeit in der Zentralschweiz zurück. Es sind viele schöne Erinnerungen – und ich freue mich jedes Mal, wenn ich meine Wahlheimat besuchen darf.







