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Schultheater: Kantonsschule Reussbühl führt Dürrenmatts Klassiker auf

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Die Theatergruppe der Kantonsschule Reussbühl führt als diesjähriges Schultheater einen bekannten Klassiker auf: Dürrenmatts Komödie «Die PHYSIKER*INNEN» wird am 6., 7. und 8. Mai in der Aula der Kanti gespielt. Der Eintritt ist frei.

Die Physikerin Möbius hat die sogenannte Weltformel entdeckt und sich in ein Sanatorium für Geisteskranke einsperren lassen, damit ihre Forschungsergebnisse, die in letzter Konsequenz die Zerstörung der Welt bedeuten können, nicht in falsche Hände geraten. Doch zwei Geheimagenten, ebenfalls als Wahnsinnige getarnt, sind ihr auf der Spur.

Die Komödie lebt von rasanten Dialogen und ausgeklügelten Rollen. Es wird intrigiert, es wird gemordet, es wird ermittelt, bis am Schluss nicht mehr klar ist, wer jetzt eigentlich verrückt ist. Was aber hat es mit dem adaptierten Titel «DIE PHYSIKER*INNEN» auf sich? Das Publikum darf sich auf eine aktuelle Bearbeitung des Stücks durch die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler freuen.

Aktueller Bezug zum Weltgeschehen

Die Komödie «Die Physiker» wurde 1961 inmitten des kalten Krieges fertiggestellt. Die Grossmächte USA und Sowjetunion hatten mit Hilfe neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse gerade die Atombombe entwickelt, mit der sie theoretisch die Menschheit beherrschen, sie aber auch auslöschen konnten. Eine Thematik, die nichts an Aktualität eingebüsst hat. In dem Stück, das 1962 im Schauspielhaus Zürich uraufgeführt wurde, geht es denn auch um die Grundsatzfrage, inwiefern die Forschung Verantwortung für die Konsequenzen ihrer Entdeckungen für die Menschheit übernehmen soll.

Theaterstück: «DIE PHYSIKER*INNEN», nach der fast gleichnamigen Komödie von Friedrich Dürrenmatt

Spieldaten:
Freitag, 6. Mai 2022, 20.00 Uhr (Premiere)
Samstag, 7. Mai 2022, 20.00 Uhr
Sonntag, 8. Mai 2022, 17.00 Uhr

Spielort:
Aula der Kantonsschule Reussbühl,
Eintritt frei, Kollekte. Keine Reservation nötig.

Regie:
Dieter Ockenfels

Spielende des Freifachs Theater:
Lena Bär, Antonia Campean, Pino Gonella, Sri Ragave Gengaatharan, Elina Ockenfels, Lynn Patti, Jeannine Schmidig, Yuna Schmidlin, Meret Thürig, Till Ole Walter, Emily Wigger, Noemi Wildi

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