Insgesamt 11’842 Klienten/-innen wurden im letzten Jahr im Kanton Luzern von Spitex-Organisationen und selbständigen Pflegefachpersonen betreut. Vier Prozent mehr als im Vorjahr. Die 85 Spitex-Organisationen und selbständigen Pflegefachpersonen leisteten gemäss LUSTAT im Kanton gut zwei Prozent mehr Stunden als im Vorjahr.

Foto: Spitex Luzern

2018 wurden im Kanton Luzern insgesamt 11’842 Klienteninnen und Klienten von Spitex-Organisationen und selbständigen Pflegefachpersonen betreut. 80 Prozent dieser Klientenschaft wurden von den 31 Spitex-Organisationen mit Versorgungspflicht betreut, 12 weitere Prozent wurden von den 23 Spitex-Organisationen ohne Versorgungspflicht und 20 selbständigen Pflegefachpersonen betreut. Die restlichen 900 Personen wurden von den 5 Anbietern von Inhouse-Pflege und 6 Anbietern von Tages- oder Nachtstrukturen betreut.

Leistungserbringer von ambulanter Hilfe und Pflege gestiegen

Seit der Neuordnung der Pflegefinanzierung 2011 ist die Zahl der Leistungserbringer von ambulanter Hilfe und Pflege im Kanton Luzern von 61 auf 85 gestiegen. Zunehmend haben private Anbieter ihre Arbeit im Spitex-Bereich aufgenommen. 2018 leisteten die 85 Spitex-Organisationen und selbständigen Pflegefachpersonen im Kanton Luzern gut 2 Prozent mehr Stunden in der Pflege oder der Hauswirtschaft/ Sozialbetreuung als im Vorjahr. Damit besteht ein schwächeres Leistungswachstum als in den Vorjahren.

Die Zahl der Hochbetagten die zu Hause leben wird zunehmen

Rund 27 Prozent der 9’167 Spitex-Klientinnen und -Klienten (ohne Sozialbetreuung/ Hauswirtschaft) waren 2018 zwischen 65 und 79 Jahre alt und fast 45 Prozent 80-jährig oder älter. Letztere erhielten 2018 im Schnitt knapp 81 Stunden Pflege während 6 Monaten. In Zukunft wird die Zahl der betagten Menschen, die eigenständig oder mit Betreuung zu Hause leben, weiter zunehmen.