Im neusten Vodcast begrüsste Andy Wolf Aaron Asteria zum Interview auf Radio Lozärn. Und dieser hat einiges zu berichten, da er als Newcomer in der Schweizer Musikszene sein erstes Album am Start hat. Zuerst wollte Andy Wolf von seinem Gast wissen, wie er zu seinem Künstlernamen kam: «Ja, es ist ein Künstlername. Mein echter Name ist Streng, strenggeheim. Ich habe mir extra einen Künstlernamen zugelegt. Früher hiess ich nur Aaron und alle wollten wissen, wie denn der Nachname laute. Und dann habe ich mir den Künstlernamen zugelegt und fortan haben die Leute dann auch nicht mehr nachgefragt. Das war der Vorteil». Später habe er herausgefunden, dass der Name auch etwas mit einer griechischen Gottheit zu tun habe.
Anfänge als Strassenmusiker
Die ersten Erfahrungen als Musiker sammelte Aaron Asteria auf der Strasse, wo er Passanten mit seinen Songs begeisterte. Zu dieser Phase seiner Karriere sagt er rückblickend: «Eigentlich war immer klar, von Anfang an, dass ich Musik machen wollte. Und dann zog ich in meiner Freizeit los und habe mit meiner Gitarre die Strassenecken bespielt». Als studierter Informatiker hielt er sich immer ein Hintertürchen offen, sofern es mit der Musikkarriere nicht funktionieren sollte. Das Musikmachen zieht er jedoch dem Bürojob vor. «Ich glaube, es ist der künstlerische Ausdruck, der mir so viel gibt. Ich schreibe meine Songs selbst, ich komponiere sie selbst. Und wenn ich einen Song schreibe, habe ich mich selbst ein wenig besser kennen gelernt und verstehe die Welt ein bisschen besser. Ich würde das auch machen, wenn es nicht mein Beruf wäre. Ich kann nicht sein, ohne mich kreativ auszuleben und mich kreativ zu verwirklichen. Darum habe ich gefunden, dass es Sinn macht, dass ich das zum Beruf mache».

Bereits namhaften Preis abgeräumt
Im Jahr 2021 wurde Aaron mit dem CokeStudio Soundcheck-Preis ausgezeichnet. Was ihm dieser Preis gebracht habe, wollte Andy Wolf vom jungen Musiker, der in Rapperswil-Jona lebt, wissen: «Einerseits brachte der Preis Geld, plötzlich hatte ich mehrere zehntausend Franken auf meinem Konto, ein Coaching und es hat mir Türen geöffnet. Ich habe gemerkt, dass ich extrem viel gebucht wurde und auch in der Coronazeit sehr viele Auftritte hatte, während andere ihre Konzerte absagen mussten. Ich musste schon sehr viel selbst machen, aber konnte immer irgendwo anklopfen, bei Sponsoren, bei Konzertveranstaltern oder Festival».
Im 2023 wurde er vom renommierten Schweizer Künstler Bligg entdeckt und unter Vertrag genommen. «Ich durfte in Chur als Supporting Act von Blirgg auftreten und bei dieser Gelegenheit wurde er dann auf mich aufmerksam und hat gesagt, ich soll zu ihm ins Studio kommen und sagte, dass er mich als Künstler interessant findet. Und jetzt ist er mein Manager». Eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit, denn aus dieser entstand das erste Album mit dem Titel «No Time for Heroes», welches seit dem 6. Februar auf dem Markt ist. Aaron Asteria, ein sympathischer Künstler, der seinen Traum vom erfolgreichen Musiker jeden Tag aufs Neue lebr.








