Florian Ast gilt schweizweit als einer der bekanntesten Künstler, welche die heimische Musikszene nachhaltig geprägt und beeinflusst hat. Der Vollblutmusiker überzeugt immer noch mit höchster musikalischer Qualität, breiter Originalität und seinem Hang zum Perfektionismus. Hits wie «Grossvater», «Daneli», «Sex», «Ängu», «Träne» und «Meitschi» machen den Multiinstrumentalisten bereits heute zu einer unbestrittenen Musik-Legende in der Schweiz.
Im Vodcast von Andy Wolf auf Radio Lozärn spricht er offen und authentisch über sein Leben: «Es sind nun fast 30 Jahre, ich finde, dass ich als Musiker eine unglaublich lange Karriere erleben durfte, bin auch sehr dankbar dafür. Weil die Musik heute recht schnelllebig geworden und es immer schwieriger wird, dass sich solche Acts etablieren und sich noch über Wasser halten können».
Mit «Ast a la vida» auf Tour
Mit einem sinnigen Wortspiel für sein neustes Album meldet sich Florian «Flöru» Ast nach sieben Jahren bei seinen Fans zurück. Von Andy Wolf auf die eher chilligen und ruhigen Musikstücke angesprochen, antwortet Florian Ast wie folgt: «Es ist sicher ein Album eines damals, als ich die Songs schrieb, knapp 50-Jährigen. Ich finde es komisch, wenn ein 50-Jähriger auf 20-Jähriger machen will. Das ist, was ich kann, meine Musik. Ich habe probiert, das Album qualitativ sehr professionell zu produzieren, so, wie es auch in der Vergangenheit getan habe. Aber ich bin mir nicht untreu geworden, ich wollte mich nicht musikalisch verjüngen. Ich mache sehr gerne Duette, mit Polo, Göla und Francine Jordi. Mit Michael Von der Heide wollte ich schon seit längerem zusammenarbeiten, es hat sich dann aber nie ergeben. Jetzt haben wir es geschafft. Und bei Eliane Müller ist es so gewesen, dass ich ein Lied mit dem Titel «Vergässe» geschrieben habe und wir haben zusammen vereinbart, dass wir zusammenkommen und einfach mal beginnen, einen Song zu schreiben. Es war an sich nicht geplant, ein Duett einzuspielen. Und dann habe ich sie gefragt, ich habe da einen Song, darf ich dir diesen vorspielen? Und dann hat sie gefunden, das ist ein schönes Thema, da mache ich mit». Gleichzeitig weihte Florian Ast die Hörerschaft ein, dass dies wohl sein letztes Album sei, welches er herausbringe.
Bescheidener Lebensstil
Von Andy Wolf gefragt, ob er von der Musik und den Konzerten leben können, antwortet Florian Ast äusserst schlagfertig: «Ich kann alle Alimente bezahlen. Ich konnte mir im Lauf der Karriere ein Polster schaffen. Ich bin auch ein bescheidener Typ, habe nie übertrieben. Ich finde es einfach schön, dass ich immer noch Musik machen darf und ich eine Wohnung, ein Auto haben darf. Tip-top, ich brauche nicht mehr. In Zukunft möchte ich sehr viel ruhigere Konzerte geben, bei denen das Publikum auf Stühlen sitzt».
Wer den begnadeten Entertainer, ob still oder poppig, auf seiner Tour sehen möchte, entnimmt die Daten der Webseite www.florianast.ch.







