Es ist die exzellente Mischung von begabten Popsängern und urchigen Jodlern. Die zwölf Stimmen besingen Gefühle, wie sie jeder kennt und erlebt. Heimweh singen vom Wunsch nach Liebe, Heimat und einer Familie. Im Jahr 2016 von Georg Schlunegger gegründet reihen Heimweh momentan Erfolg an Erfolg. Im neusten Vodcast von Andy Wolf auf Radio Lozärn nennt Bernhard Betschart die Gründe für die Erfolgswelle, auf der sie gerade surfen.
Bernhard Betschart: «Wir haben ein paar coole Sachen erleben dürfen in den letzten neun Jahren, in denen wir unterwegs sind. Es ist sehr viel in dieser Zeit gegangen und konnten es uns auch nie vorstellen, dass so viel geht, so viel Alben, so viel Mal verkauft werden und so viele Konzerte immer noch geben dürfen, das ist nicht selbstverständlich, dafür sind wir sehr dankbar. Zusammengekommen sind wir als Castingband älteren Semesters, es war wirklich so, ich weiss noch, wie ich angefragt wurde von HitMill, sie wurden auf mich aufmerksam, als ich in der ersten Staffel von Voice of Switzerland mitgemacht habe. Das war im Jahr 2013 und dann bekam ich einen Anruf, es wäre noch interessant für ein Projekt mit volkstümlicher Musik. Ich war sehr skeptisch, weil ich dachte, die wollen mich da nun vermarkten. Es folgte ein Casting und ich hasse Castings, weil irgendeiner sagen kann, du gefällst mir nicht, ich will dich nicht. Schlussendlich ist das aber gut gegangen und dann habe ich die anderen kennengelernt und so ist dann irgendeinmal langsam etwas daraus entstanden».
Tief in der Seele ein Rockmusiker
Der grösste Spagat, den Bernhard Betschart machen musste, ist das Singen in Mundart: «Ich habe früher nie in Mundart gesungen, ich spiele ja selbst auch in einer Akustik-Rockband und liebe Rockmusik. Ich habe praktisch während meinen Konzerten in Mundart gesungen. Irgendwie ist das einem gar nicht richtig bewusst geworden. Je nachdem, wer den Lead hat bei den einzelnen Liedern, nimmt man ja dann auch den jeweiligen Dialekt an. Berndeutsch, Urner, Obwalden und so weiter. Aber es macht es auch spannend und vielfältig. Sonst habe ich aber durchwegs gute Erfahrung mit Volksmusik gemacht».
Nächstes Jahr auf grosse CH-Tour
Gleichzeitig mit dem 10-Jahre-Jubiläum gehen Heimweh auf grosse Tour durch die Schweiz. «Wir trafen uns letztes Wochenende zu einem Meeting, an dem die Setliste das Thema war. Da wurde besprochen, welche Lieder wir drin behalten und welche nehmen wir neu vom neuen Album «Vo de Bärge här».. Aber auch ältere Lieder, es sind doch schon einige Lieder. Es ist ganz wichtig, dass wir uns grundsätzlich mit dieser Setliste wohlfühlen. Und dann wird das dann arrangiert. Das Intro, oder macht bei einem Lied noch ein Solo rein. Und dann haben wir immer ein intensives Probe-Wochenende, wo wir zwei Tage lang proben. Die Leute haben das Gefühl, ja gut, die treffen sich ja jede Woche. Aber weil wir von verschiedenen Orten kommen, geht das nicht, das wäre zu stressig. Die Tourdaten, welche Heimweh auch in die Zentralschweiz führen, können auf der Website nachgesehen werden. Für das ultimative Mundart-Chorerlebnis.







