Mit Niko Wobmann begrüsste Andy Wolf in seiner Morgenshow auf Radio Lozärn einen jungen, interessanten Jungunternehmer, der über ein Online-Tool Sprachunterricht für verschiedene Fremdsprachen anbietet. Das Unternehmer-Gen habe er schon früh in sich entdeckt: «Ich hatte die gute Idee mit Global-learn, welche mich sehr gepackt hat. Ich hatte schon früher unternehmerische Gedanken, es hat mir Spass gemacht, etwas aufzubauen und dann fand, dass ist die richtige Idee und darum habe ich nun das so aufgebaut».
Niko Wobmann, der im kommenden Sommer seine KV-Lehre abschliesst, blickt zufrieden auf die anfordernde Anfangszeit von Global-learn zurück: «Das Schwierigste und Zeitaufwendigste war der Aufbau der ganzen Plattform, da habe ich meistens nach der Arbeit unter der Woche bei meiner Grossmutter zuhause an der Plattform gearbeitet. Jetzt, da die Plattform steht, erledige ich die meiste Arbeit am Wochenende».
Global-learn ist eine Bildungsplattform
Die simple und deshalb bestechende Idee hinter Global-learn besteht darin, dass Lernpersonen aus aller Welt, speziell aber Südafrika, online Sprachunterricht zu sehr vorteilhaften Konditionen erteilen. Auf Südafrika sei er über den Kollegen seines Vaters gestossen. Dieser war in einem Austauschjahr und lernte dabei eine Lehrperson kennen, mit der er auch nach seiner Rückkehr noch online Kontakt hielt. Und sein Vater habe das gesehen und gedacht, das sei doch eine gute Idee, da sein Sohn im Englisch Nachhilfe benötigte. Und nach drei Lektionen merkte er, wie effizient diese Lektionen per Zoom waren und hat das zum nun bekannten Geschäftsmodell entwickelt und ausgebaut. Dabei brauche man sich keine Gedanken zu machen, dass man sich hier nicht in einem sauberen Englisch unterhalte, denn diese werde in Südafrika überall praktiziert und angewendet.
Insgesamt hat Niko Wobmann acht Lehrpersonen rekrutiert, welche neben Englisch auch Lektionen in Französisch, Italienisch und Spanisch anbieten. Das grösste Spektrum an Sprachinteressierten bildet die Gruppe von 18- bis 30-Jährigen. Vereinzelt aber auch ältere Personen, die noch grössere Reisen planen und deshalb sprachlich sattelfest sein wollen.
Feedbacks sind durchwegs sehr gut
Die Studenten können Abos mit fünf, zehn oder zwanzig Lektionen (hier gibt es auch noch einen Rabatt) buchen und auf Wunsch werden auch Hausaufgaben aufgetragen. Niko Wobmann ist und war es wichtig, zu erschwinglichen Preisen am Markt zu sein: «Die Lektionen beginnen bei CHF 35.00 im 20-er-Bundlee und enden bei CHF 39.00 für eine Einzellektion. Das ist nahezu die Hälfte von dem, was regionale Nachhilfelektionen kosten. Das gute daran ist auch, dass man flexibel sei, in dem man auch noch am Wochenende eine Lektion belegen kann. Dann kann man das schnell online buchen».
Und mit jeder Buchung einer Sprachlektion tut man Gutes, in dem ein gewisser Prozentsatz in einen Fördertopf für Bildungsprojekte in Afrika geht. Eine starke Idee, wie wir finden.







