Egal ob es um Verkehrsunfälle, Einbrüche oder andere Delikte geht, auf den Strassen des Kantons Luzern ist immer etwas los. Auf dem Portal Polizei.news lesen Interessierte neueste Polizeimeldungen aus dem Kanton und informieren sich über alles, was in Ihrer Nachbarschaft passiert.

Motivierte und zufriedene Mitarbeitende für die Sicherheit der Bevölkerung

Die Luzerner Polizei arbeitet unter der Prämisse „Schnell – Kompetent – Hilfsbereit“ mit rund 850 Bediensteten im Kanton Luzern. Ein gutes Betriebsklima und vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten sorgen für motivierte und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Polizei Luzern besteht aus verschiedenen Bereichen mit unterschiedlichen Aufgaben.

Bei der Polizeiarbeit setzt die Luzerner Behörde auf eine effiziente Vernetzung mit der Bevölkerung. Präventive Arbeit sorgt dafür, dass es möglichst gar nicht erst zu Delikten kommt und Unfälle vermieden werden. So arbeitet die Polizei nicht nur bei Ereignissen vor Ort, sondern übernimmt beispielsweise Verkehrsinstruktionen in Schulen oder Altenheimen, um auf bestimmte Themen aufmerksam zu machen. Dabei geht es vor allem darum, der Bevölkerung jederzeit ein sicheres Gefühl zu geben und Bürgernähe zu zeigen.

Die Luzerner Polizei hat ein eigenes Leitbild definiert, das die Ziele und Werte genau benennt. Wichtig ist dem Korps eine konsequente und verhältnismässige Durchsetzung geltend Rechts. Dabei gilt für die Zusammenarbeit eine offene und ehrliche Kommunikation. Dies beherzigen die Mitarbeitenden nicht nur beim Dialog mit der Bevölkerung, sondern auch bei Konfliktlösungen innerhalb der Polizeibehörde.

Das Kommando der Polizei Luzern

Die Führung der Polizei Luzern hat seit 2013 Kommandant Adi Achermann inne. Als Stellvertreter arbeitet Thomas Christen. Das Kommando ist für die Führung des gesamten Korps zuständig und wird von verschiedenen Stabsabteilungen bei der Arbeit unterstützt. Der Stab übernimmt administrative und organisatorische Aufgaben, während Bereiche wie die Kriminalpolizei oder die Sicherheitspolizei direkt vor Ort tätig sind. Wichtig ist, dass diese Bediensteten sich jederzeit auf die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen im Hintergrund verlassen können.

So arbeitet die Kriminalpolizei im Kanton Luzern

Die Kriminalpolizei Luzern übernimmt die Ermittlungen bei strafrechtlichen Delikten. Polizei.news berichtet täglich über unterschiedliche Ereignisse im Kanton und zeigt die verschiedenen Einsätze der Polizei. Die Kriminalpolizei in Luzern gliedert sich in das Kriminalkommissariat I und II. Dabei übernehmen die Abteilungen verschiedene Aufgaben in der Polizeiarbeit. Das Kriminalkommissariat I ist mit dem Ermittlungsdienst I für gerichtspolizeiliche Aufgaben zuständig. Die Bediensteten übernehmen bei Betäubungsmitteldelikten, Delikten, bei denen es um Leib und Leben geht, Vermögens- oder Wirtschaftsdelikten die Arbeit. Auch der operative Dienst, der für die Polizeiführung Informationen und Entscheidungsgrundlagen liefert, gehört ebenso wie der Kriminaltechnische Dienst KTD zum Kriminalkommissariat I.

Der Kriminaltechnische Dienst verwendet modernste Technik, um Spuren an Tatorten zu sichern und auszuwerten. Die Ergebnisse helfen dabei, Täter zu überführen, und dienen in Strafverfahren als wichtige Beweise. Der KTD arbeitet nach bestimmten Standards und Qualitätskriterien. Als einer der ersten Kriminaltechnischen Dienste der Schweiz wurde der KTD der Luzerner Polizei im Jahr 2009 von der Schweizerischen Akkreditierungsstelle akkreditiert.

Bei Fahndungsaufrufen, wie sie auf dem Polizeinews-Portal zu finden sind, ist das Kriminalkommissariat II zuständig. Die Bediensteten befassen sich mit Fahndungsersuchen und der gezielten Fahndung nach Straftätern. Der Ermittlungsdienst II übernimmt bei Delikten, die der allgemeinen Kriminalität zugeordnet werden, der Brandermittlung oder bei Sexualdelikten. Geht es um kriminelle Aktivitäten Jugendlicher, sind die Bediensteten ebenso zuständig wie bei Gewaltschutz.

Verkehrspolizei Luzern – Sicherheit auf den Strassen des Kantons

Verkehrsmeldungen spielen eine wichtige Rolle auf Polizei.news. Egal ob es um die tägliche Route zur Arbeit oder die Fahrt in die Ferien geht, die Leserinnen und Leser des Portals möchten wissen, was auf den Strassen ihres Kantons los ist. Rechtzeitige Meldungen sorgen dafür, dass die Routen angepasst und Staus vermieden werden können.

Die Verkehrspolizei im Kanton Luzern ist bei Unfallereignissen zur Stelle. Die Bediensteten arbeiten bürgernah und sind mit einem 24-h-Patrouillendienst präsent. Dabei setzt sich die Abteilung aus zwei Bereichen zusammen. Während die Mitarbeitenden der Grundversorgung für alltägliche Aufgaben wie den Patrouillendienst zuständig sind, übernehmen die Bediensteten der Spezialversorgung, wenn es um bestimmte Anlässe oder Brennpunkte geht. So kümmert sich die Fachstelle Verkehr um die Verkehrsprävention im Kanton und entwickelt Konzepte und Massnahmen für verkehrspolizeiliche Belange. Dieser Bereich sieht sich als Bindeglied zwischen Polizei, Bevölkerung, Verwaltungen und Behörden.

Immer im Einsatz – die Sicherheitspolizei in Luzern

Die Sicherheitspolizei setzt sich aus der SiPo Nord und der SiPo Süd zusammen. Auch die Sicherheitspolizei ist mit einem Patrouillendienst präsent und arbeitet nah an der Bevölkerung. Zur Grundversorgung durch die SiPo gehören beispielsweise Massnahmen, um drohende Gefahren von der Bevölkerung, Tieren oder der Umwelt abzuwenden. Auch Aufgaben der Strafverfolgung und Unterstützung der Justizbehörden obliegen der Sicherheitspolizei – kurz, die SiPo ist in allen Notsituationen für die Bevölkerung da. Dabei sind die Mitarbeitenden nicht nur zur Stelle, wenn bereits etwas passiert ist, sondern leisten wichtige Präventionsarbeit in unterschiedlichen Bereichen. Die SiPo teilt sich in verschiedene Polizeiregionen auf. So ist gewährleistet, dass stets schnell Unterstützung vor Ort ist, wenn die Bevölkerung Hilfe benötigt. Egal ob es um die Intervention bei einem Streit unter Nachtschwärmern, bei Vorfällen häuslicher Gewalt oder anderen Delikten geht – die Sicherheitspolizei ist sofort zur Intervention bereit.

Einsatzplanung der Polizei in Luzern

Für die Umsetzung von Polizeieinsätzen ist die Abteilung Planung und Einsatz zuständig. Egal ob es um die Katastrophenbewältigung oder die Bewachung von Grosseinsätzen geht – die Polizei Luzern ist stets kompetent zur Stelle. Polizeitaktische Themen und die Aktionsplanung obliegen den Mitarbeitenden dieses Bereichs. Bei bereichsübergreifenden Einsätzen koordiniert die Fachgruppe als sogenannter SPOC, Single Point of Contact, die Massnahme. Von einem mobilen Einsatzleitfahrzeug oder einem Kommandoposten übernimmt der Einsatzleiter die Arbeit. Dabei setzt die Polizei Luzern auf modernste Informationssysteme und greift bei Bedarf auch auf Luftunterstützung zurück.

Die Einsatzführung übernimmt zudem die Ausbildung aller operativ tätigen Bediensteten. Unter anderem gehören das Hundewesen oder die Verhandlungsgruppe zu diesem Bereich. Bei bestimmten Einsätzen sind nicht nur zweibeinige, sondern auch vierbeinige Bedienstete zur Stelle. Die Schutzhunde sind mit ihren Führern rund um die Uhr im Einsatz und suchen beispielsweise nach verdächtigen Personen, nach Diebesgut oder schützen die Einsatzkräfte. Auch beim Aufspüren von vermissten Personen werden die Hunde eingesetzt. Spürhunde unterstützen bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Geldnoten, Sprengstoff oder Drogen. Die Vierbeiner sind ein wichtiger Teil der Luzerner Polizei.

Demonstrationen oder Grossveranstaltungen sind eine Herausforderung für die örtliche Polizei. Der Ordnungsdienst gehört zum Bereich Planung und Einsatz. Die Verhandlungsgruppe ist eine spezielle Abteilung, die übernimmt, wenn schwierige Situationen zu bewältigen sind und Kommunikation gefragt ist. So leisten die Mitarbeitenden bei Geiselnahmen oder Erpressungen wichtige Arbeit.

Die Arbeit der Polizei Luzern in Zahlen

Die Polizei Luzern veröffentlicht jährlich Schlüsselkennzahlen zu ihrer Arbeit. So liegt das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung auf einer Skala zwischen 1 und 10 in den Jahren 2018 und 2019 bei 7,4. Dringliche Polizeieinsätze mit einer Interventionszeit von unter 25 Minuten machten im Jahr 89,7 Prozent aller Einsätze aus. Nach Angaben der Polizei Luzern, dauert es im Schnitt 10,5 Minuten, bis die Einsatzkräfte vor Ort sind.

Die Polizei im Kanton Luzern nahm eigenen Angaben zufolge im Jahr mehr als 1’666’000 Geschwindigkeitsmessungen vor. Davon übertraten 4,9 Prozent der überprüften Lenkerinnen und Lenker die zulässige Geschwindigkeit.

Die Anzahl der Straftaten ist im Kanton Luzern geringer als in der restlichen Schweiz. Im Vergleich zum Jahr 2018 mit 4’377 Straftaten pro 100’000 Einwohner, ist die Anzahl im Jahr 2019 auf 4’163 pro 100’000 Einwohner gesunken. Auch die schweren Gewaltstraftaten sind von 10 in 2018 auf 8 in 2019 zurückgegangen.

Immer wieder meldet das Portal Polizei.news Einbruchdiebstähle im Kanton Luzern. Im Vergleich zur Restschweiz gibt es in Luzern weniger Einbruchsdelikte. Die Zahl sank pro 100’000 Einwohner von 313 in 2018 auf 247 in 2019. Die Aufklärungsquote der Delikte ist mit einem Anteil von 17,5 Prozent im Jahr 2019 allerdings recht gering.

Mit einem Anteil von 87,2 in 2019 beziehungsweise 88 Prozent in 2018 liegt die Aufklärungsquote bei Gewaltstraftaten deutlich höher. Nach Angaben der Luzerner Polizei gab es im Jahr 2019 pro 100’000 Einwohner 306 Straftaten. Im Vergleich zum Vorjahr mit 331 ist der Wert damit gesunken.

Bestens informiert mit Europas führendem Polizeiportal

Auf Polizei.news erfahren Interessierte stets die neuesten Meldungen aus ihrem Kanton. Wer möchte, schaut sich die Nachrichten aus den anderen Kantonen an und wirft auch einen Blick in die Nachbarländer Deutschland, Liechtenstein und Österreich. Die Nachrichten sind aktuell und verschaffen einen ausgezeichneten Überblick. Das Portal ist das europaweit am meisten gelesene Polizeiportal.

Egal ob es um Raubüberfälle, Einbrüche, Feuerwehreinsätze oder Informationen der Schweizer Grenzwache geht, die Leserschaft findet die Meldungen übersichtlich geordnet auf dem Polizeinews-Portal.

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