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Bald ist März: So wappnen Sie sich gegen die Frühjahrsmüdigkeit

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Die Temperaturen steigen, alles blüht – nach den kalten, dunklen Nächten wird der Frühling geradezu herbeigesehnt. Trotzdem fühlen sich viele Menschen in dieser Zeit, in der draussen das Leben erwacht, ungewöhnlich antriebslos und müde. Radio Lozärn sagt, was hilft.

Je aktiver Sie sind, desto schneller können Sie die Frühjahrsmüdigkeit hinter sich lassen.

Die so genannte «Frühjahrsmüdigkeit» existiert tatsächlich. Sie ist Ausdruck davon, dass wir Teil des Kreislaufes der Natur sind; sowohl der Lichtmangel während der Winterzeit als auch die hormonelle Umstellung hinterlassen ihre Spuren.

Das hilft gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Sie brauchen jedoch nicht tatenlos darauf zu warten, bis Ihr neurobiogischer Haushalt wieder in Balance ist. Ganz im Gegenteil: Je aktiver Sie sind, desto schneller können Sie die Frühjahrsmüdigkeit hinter sich lassen. Das heisst: Tanken Sie Sonne, wann immer sich die Möglichkeit bietet.

Ratsam ist, Gesicht, Dekolletee und auch die Arme direkter Sonnenbestrahlung auszusetzen. Zwanzig Minuten am Tag sind dabei ein guter Zielwert. Wichtig: Setzen Sie während dieser kurzen Zeitspanne am besten keine Sonnenbrille auf. Der Körper muss Licht auch über die Netzhaut der Augen aufnehmen, um Serotonin herstellen zu können.

Weitere Tipps

  • Wechselduschen und Saunabesuche trainieren die Blutgefässe
  • Frisches Obst und Gemüse unterstützen die Stoffwechselprozesse (auch wenn die Speicher nicht – wie früher angenommen – erschöpft sind)
  • Ausreichend trinken (ca. 1,5 bis 2 Liter), um Müdigkeit und Konzentrationsstörungen zu verhindern

Übrigens: Auch wenn Sie in dieser Zeit wirklich müde sind, ist ein Mittagsschlaf keine gute Idee. Denn dadurch produziert der Körper wieder Melatonin und verbraucht gleichzeitig Serotonin.

Bei langanhaltender Müdigkeit zum Arzt gehen

Bei wem die vermeintliche Frühjahrsmüdigkeit länger als zwei bis vier Wochen andauert oder nicht nur im Frühjahr auftritt, sollte zum Arzt gehen. Möglicherweise hat die Müdigkeit andere Ursachen. Denn auch Erkrankungen wie Depressionen oder Schilddrüsenfunktionsstörungen können sich ähnlich bemerkbar machen.

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