Viele Jahre war Kerstin Cook (30) mit Fussballer Silvan Büchli (28) liiert. Seit der Trennung vor zwei Jahren ist sie offiziell Single und wünscht sich ein Baby.

«Ich bin ein absoluter Beziehungsmensch», sagte die Ex-Miss-Schweiz vor kurzem in einem Interview mit Nau. «Ich hatte seit der Trennung keine Dates und habe mich auch nicht auf einer Single-Plattform angemeldet.» Mit 30 sei es zwar noch viel zu früh zu heiraten oder eine Familie zu gründen, so Cook. Doch auf ein Kind verzichten wolle sie nicht: «Später möchte ich gerne ein Kind adoptieren. Das wollte ich schon immer tun.»

Die Luzernerin ist derzeit als Curvy-Model enorm begehrt und reist immer wieder für Fotoshootings in die USA – vor allem nach Los Angeles und Miami. Plus-Size-Model oder Curvy-Model ist die Bezeichnung für ein Model, das nicht den bei den meisten Models üblichen schlanken Körperbau besitzt, sondern eher als übergewichtig oder vollschlank gilt.

Die ersten Amtswochen als Miss waren brutal

Nicht immer lief es so gut: In ihren ersten Amtswochen als Misschweiz musste Kerstin Cook im Jahr 2010 heftige Kritik einstecken – vor allem die Journalistinnen des «Blicks» schossen scharf gegen die Miss Schweiz. Beinahe täglich wurde die Krienserin mit «Miss Biolüge» oder «Miss Bschiss» betitelt und musste einiges über sich ergehen lassen. Sie solle gar die Krone zurückgeben und zurücktreten, fordert der «Blick am Abend».
«Solche Schlagzeilen tun schon weh», gestand Kerstin Cook damals. «Ich habe keine Probleme mit sachlicher Kritik. Doch auch nachdem alles erklärt war, ging die Polemik weiter.»

Christoph Locher, damals Chef und Inhaber der Miss-Schweiz-Organisation, wunderte sich ebenfalls über den Kurs der Ringier-Blätter: «Noch nie wurde auf eine neu gewählte Miss Schweiz so gnadenlos eingedroschen wie jetzt von ‹Blick Online› und ‹Blick am Abend›», sagte Locher in der Aargauer Zeitung. Das Ganze gleiche einer Hetzkampagne und sei nicht nachvollziehbar.