In seinem neusten Vodcast geht Andy Wolf auf das wichtigste Organ des Menschen, nämlich das Herz ein. Dies aber weniger aus medizinischer als vielmehr aus spiritueller Sicht. Zu Gast war Manuela Zanini, die mit ihrer Firma HerzWeg den Weg zum Herz eines jeden Einzelnen öffnet. Dabei geht es gemäss Manuela Zanini um die berühmten 30 Zentimeter zwischen Gehirn und Herz: «Auf den Firmennamen bin ich gekommen, weil viele Menschen zu fest im Gehirn sind und der Abstand dazwischen ist der Weg zum Herz. Es ist manchmal recht schwierig, das fordert heraus und es braucht Mut. Aber in dem man sich immer wieder Zeit nimmt, zu sich selbst zu gehen, sich abzuschotten von allem, was aussen ist und in sich selbst hineinhört, findet man den Weg relativ schnell und einfach».
Zu sich selbst finden
In den unsicheren Zeiten, in denen wir uns heute bewegen, ist es wichtig, auf die eigenen Gefühle zu hören und darauf einzugehen. Viele von uns wollen herausfinden, was einem wirklich wichtig ist und treffen Entscheidungen, die mehr aus dem Gefühl als rational aus dem Kopf heraus getroffen werden. Es wird immer wichtiger, den inneren Frieden zu finden, Mitgefühl zu entwickeln und eine tiefere Verbindung zum Mitmenschen herzustellen. Oder in den Worten von Manuela Zanini: «Ich unterstütze Frauen, die ein Burnout hatten oder über einen Verlust hinwegkommen müssen und im Moment einfach nicht wissen, wo sie stehen. Diesen Frauen stelle ich gerne einen Raum zur Verfügung, wo sie sich selbst sein dürfen. Und aus diesem Raum entstehen ganz individuelle Wege zurück zum Herz. Der Weg in dein Herz ist nicht jener Weg, den ich gehen muss in mein Herz».
Sie ist der ruhende Pool
Gemäss Manuela Zanini sagt uns der Körper so viel, auf das wir nicht hören. Diesen Ansatz verfolgt sie bei jedem ihrer Gespräche, denn genau dort sind die Themen verborgen, die uns daran hindern, in der vollen Lebenskraft zu sein. «Für das habe ich nicht nur eine Methode, sondern ganz viele. Und da heisst es dann, zu spüren, wo der andere ist. Es gibt jene, die spüren ihre Gefühle sehr gut, aber ein Grossteil spürt sich nicht einmal mehr. Und das braucht eine gewisse Zeit, bis er sich selbst wahrnimmt. Gerade diese Frauen sind sich gewöhnt, für andere hundert Prozent zu geben. Aber sie spüren sich selbst nicht mehr. Und das finde ich traurig für die Frau, finde es aber auch traurig für ihr Umfeld. Denn in diesen Frauen drinnen steckt so viel Power, sie könnten so viel bewirken auf dieser Welt und könnten so viel Leben reinbringen. Durch das Funktionieren müssen schaffen sie das einfach nicht mehr».
Herzlehrerin und Coach mit Herz
Als erstes schafft Manuela Zanini eine Vertrauensebene, sie bildet die unabdingbare Basis für alle Sitzungen. Sie bekomme oft die Rückmeldung, dass man sich bei ihr sofort zuhause fühle. Und das sei die Grundvoraussetzung dafür, dass man sich trotz tiefer Verletzungen öffnen könne. Manchmal dauert dieser Prozess länger, manchmal ist er auch kürzer.







