Für die Uhrzeit ungewohnt laute Begeisterungsstürme sorgten die Brüder Aurel und Moritz Hassler von der Stubete Gäng bei Ihrem Besuch ins Andy Wolf’s Morgenshow auf Radio Lozärn. Mittlerweile zu festen Grössen gewachsen sind sie aus der heimischen Musikszene nicht mehr wegzudenken, sorgen für proppenvolle Konzertsäle und eilen von Erfolg zu Erfolg.
Von Andy Wolf darauf angesprochen, antwortet Aurel Hassler: «Wir haben immer gesagt, dass, was wir hier machen, nicht Ländlermusik ist. Es ist insofern verwandt, als dass wir von der Schweiz kommen und nicht afrikanische Volksmusik spielen, sondern bewusst Schweizer Volksmusik. Die hat einen gewissen Klang und das stellt uns auch die Haare auf, ähnlich, wie es bei anderen Kulturen der Fall ist. Diese Klänge, diese Klarinette, das Akkordeon. Und bei ist es auch wegen der Familie so, wegen der Familiengeschichte und dem Vater. Ich habe aber auch das Gefühl, dass es in unseren Genen liegt. Da sind wir zuhause und so tönt es auch».
Mit dem Vater geht’s auf Tour
Die beiden Brüder betonen während des Gespräches immer wieder die wichtige Rolle, die der Vater Hans Hassler in der Entwicklung der Söhne gespielt hat. Deshalb liegt es nahe, dass der Vater bei der Samichlaus-Tour, die am 7. November 2025 in Burgdorf startet, mit von der Partie ist. Andy Wolf wollte von den beiden Musikern wissen, welche Erwartungshaltung sie mit der bevorstehenden Tour verbinden: «Die Erwartungshaltung ist vielleicht vor allem das Geniessen. Wir sind unglaublich viel mit unserer Band unterwegs, wir werden immer von irgendwelchen Dörfern oder Firmen gebucht, um Konzerte zu spielen. Es immer schön, zu sehen, wie viel Mühe sich die Leute geben, das ist megaschön. Und hier geht es nun darum, dass wir einladen. Wir haben uns unglaublich lange auf die Samichlaus-Tour vorbereitet und logisch gibt es darum gewisse Erwartungen. Unser Job auf der Bühne ist dann halt, da zu sein und zu sehen, dass es so kommt, wie es kommen muss. Man muss immer genügend Platz für den Moment lassen. Es wäre nicht gut, wenn wir mit überhöhten Erwartungen auf die Bühne gehen würden, dann entsteht kein Vakuum. Es muss vor allem Platz für die Leute haben, dass sie eine gute Zeit und magische Momente haben können».
Phänomen Stubete Gäng
Es ist sicherlich nicht übertrieben, wenn man die Stubete Gäng als Popphänomen der letzten Jahre bezeichnet. Und das wird mit eindrücklichen Zahlen belegt: Mit über 25’000 Besuchern spielte die Familiencombo aus der Zentralschweiz im letzten Jahr die grösste Tour innerhalb unseres Landes. Während der Samichlaus-Tour macht die Stubete Gäng auch Halt in der Zentralschweiz, nämlich am 28. November in Baar und am 29. und 30. November zu einem Doppelkonzert in Sursee. Der Vorverkauf läuft, Tickets können über die Webseite bestellt werden.







