Dr. Stefan Locher, ein Augenarzt aus Zürich mit Luzerner Wurzeln, war zu Gast im Radio Lozärn Podcast. Der vielseitige Mediziner sprach über moderne Augenheilkunde, Lasertechnik und sein Engagement beim FC Luzern.
Im Radio Lozärn Podcast gewährte der Zürcher Augenarzt Dr. Stefan Locher einen spannenden Einblick in die moderne Augenheilkunde. Der Mediziner mit Luzerner Wurzeln zeigte sich im Gespräch mit Moderator Andy Wolf als wahrer Tausendsassa sowohl beruflich als auch privat.
Moderne Herausforderungen in der Augenheilkunde
Auf die Frage, ob Menschen heute besser oder schlechter sehen als früher, differenzierte Locher die Antwort: «Grundsätzlich ist die Sehschärfe nicht schlechter geworden», erklärte er. Jedoch seien die Ansprüche der Patientinnen und Patienten deutlich gestiegen. Auffallend sind Studien mit asiatischen Kinder, die zeigen, dass sehr frühe und intensive Bildschirmnutzung bei kleinen Kindern Kurzsichtigkeit begünstigen kann mit Folgen bis ins Erwachsenenalter.
Was Locher an seinem Fachgebiet fasziniert, beschreibt er anschaulich: Das Auge sei ein kleines Organ von nur wenigen Zentimetern Durchmesser, biete aber enorme diagnostische und therapeutische Möglichkeiten. Die Technik habe sich in den letzten 15 bis 20 Jahren stark entwickelt moderne Bildgebung, präzisere Untersuchungen und Fortschritte im Linsenbereich, etwa bei der Behandlung des Grauen Stars, hätten die Versorgung spürbar verbessert.
Augenlasern und präventive Vorsorge
Beim Thema Augenlasern ordnet der Facharzt realistisch ein: Für viele sei der Zeitraum zwischen etwa 25 und 35 Jahren ideal, weil die Werte dann meist stabil sind. Ab 35 bis 40 komme jedoch oft die Alterssichtigkeit, weshalb auch nach dem Lasern später häufig eine Lesebrille nötig werde. Dann lohne sich je nach Situation eher die Diskussion über einen Linsentausch und multifokale Lösungen.
Wichtig ist für Locher auch die Abgrenzung zwischen Optiker und Augenarzt. Während Optiker messen und gewisse Tests durchführen könnten, dürften sie keine eigentlichen Diagnosen stellen. Er empfiehlt deshalb eine Basisuntersuchung ab etwa 40 Jahren, sofern keine familiäre Vorbelastung besteht. So könne man Veränderungen über die Jahre besser erkennen und früh reagieren.
Vielseitiges Engagement für den FC Luzern
Neben der Medizin zeigt sich Locher als erfolgreicher Netzwerker. Er erzählt von Stationen im Event- und Entertainmentbereich sowie von seiner Arbeit im Medtech-Umfeld. Besonders interessant für die Region Luzern ist sein Engagement beim FC Luzern, wo er als Präsident des Beirats Brücken baut und Kontakte für den Klub nutzbar macht. Auch privat ist der Augenarzt vielseitig aktiv: Polosport und die Organisation von Events gehören zu seinen Leidenschaften.
Der Podcast, der von Marktindex.ch unterstützt wird, zeichnet das Bild eines Arztes, der Medizin, Kommunikation und Netzwerke erfolgreich verbindet und dabei stets den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Diese Verbindung zwischen medizinischer Expertise und regionaler Verwurzelung macht Dr. Stefan Locher zu einer bemerkenswerten Persönlichkeit mit starkem Bezug zur Region Luzern.







